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Der bonify Score-Simulator

Dir wird bei bonify kein Bonitätsscore angezeigt? Dann liegt das daran, dass Negativmerkmale über Dich vorliegen. Mit dem bonify Score-Simulator siehst Du, welchen Score Du ungefähr haben könntest, wenn Du keine Negativmerkmale hättest.
Julia Ptock

text von

Julia Ptock

17. Dezember 2018
Screenshot bonify Score-Simulator

Mit bonify kannst Du jederzeit kostenlos Deine Bonität überprüfen. Die Bonitätsdaten kommen direkt von unserer Partnerauskunftei Creditreform Boniversum. 

Wenn Du Dir einen kostenfreien bonify-Account eingerichtet hast, werden Dein Bonitätsscore und sämtliche über Dich gespeicherten Bonitätsdaten im Dashboard angezeigt. Es kann allerdings vorkommen, dass Dir kein Score angezeigt wird. Das passiert beispielsweise immer dann, wenn über Dich Negativmerkmale bei Boniversum vorliegen.  Weitere Gründe, warum Dir kein Score angezeigt wird, findest Du hier.

 Was ist der bonify Score-Simulator?

Wird Dir kein Bonitätsscore, dafür aber der Text “Bonität konnte nicht ermittelt werden. Negativmerkmale liegen vor.“ angezeigt wird, hilft Dir der Score-Simulator. Unser Feature ermöglicht Dir, basierend auf Durchschnittswerten, herauszufinden, welchen Bonitätsscore Du ohne die Negativmerkmale haben könntest. So bist Du dazu in der Lage, abzuschätzen, wie gut Deine Bonität sein wird, wenn die Negativmerkmale nach Ablauf der Löschfristen aus Deiner Bonitätsakte gelöscht werden. 

 Warum wird mir kein Score angezeigt?

Der Bonitätsscore trifft Aussagen über Deine Kreditwürdigkeit. Der Bonitätsindex der Creditreform Boniversum reicht von 563 Punkten bis zu 1079 Punkten, wenn keine Negativeinträge vorhanden sind. Je höher Dein Scorewert, desto höher ist die für Dich berechnete Rückzahlungswahrscheinlichkeit und desto bessere Konditionen für einen Vertrag oder Kredit werden Dir angeboten.

Wird Dir kein Score angezeigt, dann liegt über Dich mindestens ein Negativmerkmal vor. 

 Was sind Negativmerkmale?

Negativmerkmale sind Einmeldungen über nicht vertragsgerechtes Verhalten. Wer Rechnungen oder Kreditraten auch nach mehreren Mahnungen nicht zahlt, läuft Gefahr, einen Negativeintrag in seine Bonitätsakte zu erhalten.

Es gibt verschiedene Arten von Negativmerkmalen, die sich danach unterscheiden, wie schwerwiegend die Zahlungsstörung ausgefallen ist. Entsprechend unterschiedlich stark beeinflussen sie die Bonität. In der nachfolgenden Übersicht siehst Du, welche Einträge als weiche, mittlere oder als harte Negativmerkmale gewertet werden:

Weiche Negativmerkmale

Mittlere Negativmerkmale

Harte Negativmerkmale

Fällige, angemahnte und unbeglichene Forderungen

Mahnbescheid

Öffentliche Bekanntmachungen

Missbrauch eines Kontos nach Nutzungsverbot

Vollstreckungsbescheid

Haftanordnung zur Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung

Laufende Inkassoverfahren

Zwangsvollstreckung

Eidesstattliche Versicherung

Außergerichtliche Inkassoverfahren (nach geleisteter Teilzahlung oder Einstellung des Verfahrens)

Eröffnung eines Insolvenzverfahrens

Insolvenzverfahren: Ankündigung einer Restschuldbefreiung

Arten von Negativmerkmalen (inkl. Beispiel)

Weitere Informationen zu Negativmerkmalen sowie ein Glossar findest Du hier

 Welche Löschfristen gibt es?

Die Negativmerkmale stehen natürlich nicht für immer in der Bonitätsakte. Allerdings gibt es für weiche, mittlere und harte Negativmerkmale unterschiedliche Löschfristen. 

Weiche Negativmerkmale

Bei den Löschfristen kommt es immer ein wenig auf die individuelle Rückleistung der Forderung an. Allgemein lässt sich sagen, dass weiche Negativmerkmale nach Eintragung spätestens taggenau nach drei Jahren gelöscht werden. 

Mittlere Negativmerkmale

Die Löschfristen von mittleren Negativmerkmalen sind in der Regel dieselben wie bei weichen Negativmerkmalen. Sie werden auch nach Eintragung spätestens taggenau nach drei Jahren gelöscht.

Harte Negativmerkmale

Die Löschfristen von harten Negativmerkmalen variieren von Fall zu Fall. Ein gerichtlicher Negativeintrag wird taggenau nach drei Jahren aus der Auskunft gelöscht, wenn die Forderung bezahlt wurde.

Bei Insolvenzverfahren ist die Prozedur langwieriger. Das liegt daran, dass sich das Verfahren in drei Schritte (Eröffnung des Insolvenzverfahrens, Wohlverhaltenszeit und Abschluss des Verfahrens) aufteilt und bei jedem Verfahrensschritt ein Eintrag mit entsprechender Löschfrist anfällt. Insgesamt kann es bis zu zehn Jahre dauern, bis eine Privatinsolvenz aus der Bonitätsakte verschwindet. 

Mehr zum Thema Löschfristen und zu speziellen Fällen erfährst Du im bonify Artikel: Ein Überblick der Löschfristen.

 Darum gibt es bonify

Bei bonify arbeiten wir daran, dass Du von Deinen persönlichen Bonitätsdaten profitieren kannst. Aus diesem Grund geben wir Dir die Möglichkeit, Deine Bonität bei uns kostenlos zu prüfen und zu überwachen. Melde Dich innerhalb von zwei Minuten an und erfahre sofort Deinen Bonitätsscore. Dank des “Score-Simulators“ geht das jetzt selbst mit Negativmerkmalen. 

bonify kann aber noch viel mehr. Als Finanzmanager für die Hosentasche hilft Dir bonify, Deine Einnahmen und Ausgaben im Auge zu behalten, zu verwalten, zu analysieren und zu kategorisieren. Mit der FinFitness siehst Du zudem auf einen Blick, wie es um Deine finanzielle Gesundheit steht. 

Gleichzeitig zeigen wir Dir, wie Du von Deiner eigenen Bonität profitieren kannst. In Deinem bonify Account findest Du individualisierte Angebote für Kredite und weitere Finanzprodukte, für die Du Dich, basierend auf Deiner Bonitäts- und Finanzlage, bereits vorqualifiziert hast. Gleichzeitig zeigen wir Dir mit unserem Sparradar Dein Sparpotenzial bei Energie-, DSL- und Mobilfunk-Verträgen auf. 

Julia Ptock

Julia Ptock

hat ihren Master of Arts in Germanistik & Kommunikation- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig gemacht. Jetzt lebt sie ihre Leidenschaft zum Schreiben als Content und PR Managerin bei bonify aus.