SCHUFA-Auskunft kostenlos beantragen?

Die kostenlose SCHUFA-Auskunft - so bekommst du sie und das steht drin! Wenigstens einmal im Jahr oder mehrmals in angemessenen Abständen kann jeder Bürger eine kostenlose Schufa-Auskunft bekommen. Was eine SCHUFA-Auskunft ist, was du mit der kostenfreien Selbstauskunft bekommst und welche Alternativen du hast, erfährst du in diesem Artikel.

Julia Ptock
SCHUFA-Auskunft kostenlos beantragen

Jeder Bürger kann die SCHUFA-Auskunft kostenlos mehrmals im Jahr in angemessenen Abständen anfordern. Dies legt die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) fest. In dieser sogenannten Selbstauskunft kann eingesehen werden, welche Daten über dich gespeichert wurden, wer Informationen über dich eingefordert hat und wie dein Score momentan gewichtet ist.

Tipp: Mit bonify kannst du kostenlos deinen Bonitätsscore und deine Bonitätseinträge und Daten bei der zweitgrößten Auskunftei, der Creditreform Boniversum einsehen. Diese Daten kannst du bei uns direkt online einsehen, völlig kostenlos.

 Was ist eine SCHUFA-Auskunft?

Die SCHUFA-Auskunft ist eine Bonitätsauskunft, die von Unternehmen eingeholt wird, um die Kreditwürdigkeit (Bonität) von potenziellen Kunden zu ermitteln. Mit dieser Auskunft erfährt das Unternehmen, wie wahrscheinlich es ist, dass der potenzielle Vertragspartner seine Rechnungen pünktlich begleichen wird.

Die Schufa Holding AG ist eine privatwirtschaftliche deutsche Wirtschaftsauskunftei mit Geschäftssitz in Wiesbaden. Sie gibt Prognosen über das Zahlungsverhalten von Personen ab und verwendet dafür die über die Person gespeicherten und relevanten Daten.

Die Abkürzung SCHUFA steht für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“. Nach eigener Auskunft speichert und verarbeitet die Schufa neben personenbezogene Daten (Personendaten wie Name, Geburtsdatum und Anschrift) auch Informationen zu deinem Zahlungsverhalten. Diese bekommt die SCHUFA von ihren Partnern oder aus öffentlichen Verzeichnissen und amtlichen Bekanntmachungen. Sie hat Daten über 65 Millionen Bundesbürger gespeichert und sie errechnet daraus den SCHUFA-Score, der deine Kreditwürdigkeit darstellt. 

Eine SCHUFA-Auskunft bekommen Unternehmen nur, wenn die betroffene Person dieser Auskunft zugestimmt hat (SCHUFA-Klausel). Täglich gehen Anfragen von verschiedensten Unternehmen bei der SCHUFA ein, meist von Banken, Telekommunikationsunternehmen oder Versicherungen. 

Wenn du einen Kredit aufnehmen möchtest, einen Mobilfunkvertrag abschließen oder du etwas auf Raten kaufen willst, dann entscheiden deine SCHUFA-Einträge und dein SCHUFA-Score, ob du den Kredit oder den gewünschten Mobilfunkvertrag bekommst. Sind über dich nur positive Einträge vorhanden, dann ist ein Kredit, der Kauf auf Raten oder ein Vertrag kein Problem. 

 Wozu du eine SCHUFA-Auskunft brauchst

Um sicherzustellen, dass ein Kunde seinen Zahlungsaufforderungen zuverlässig nachkommen kann, fordern Firmen, Banken und Händler, aber auch Vermieter oder Arbeitgeber eine SCHUFA-Auskunft über die zukünftigen Kunden oder Schuldner ein. Diese soll als eine Absicherung gelten, um ungefähr einschätzen zu können, ob der Kunde in der Lage ist, seinen Zahlungen nachzukommen oder nicht.

Während Firmen bei Vertragsabwicklungen selbstständig eine Auskunft über dich einholen, solltest auch du selbst dich regelmäßig um deine SCHUFA-Auskunft bemühen. So hast du die Kontrolle über Daten, die über dich gespeichert wurden und kannst diese im Zweifelsfall korrigieren lassen.

Bevor du also einen Kredit beantragst oder einen neuen Vertrag abschließt, prüfe vorher deine SCHUFA-Akte. So kannst du erfahren, wie es um deine persönliche Kreditwürdigkeit steht. Eventuell sind Daten veraltet oder fehlerhaft. Dann kannst du diese vorher noch korrigieren oder falsche Schufa-Einträge löschen lassen.

Da SCHUFA-Einträge negative Auswirkungen auf deine Kreditwürdigkeit haben können, solltest du von diesem Recht auch unbedingt Gebrauch machen. Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe: 

1. Kontrolle: Ein Drittel der Bonitätsinformationen sind falsch, unvollständig und/oder veraltet. Fehlerhafte Einträge können deinen SCHUFA-Score und deine Kreditwürdigkeit negativ beeinflussen. Das kann zur Folge haben, dass dein Kredit abgelehnt wird oder Verträge mit Internet- und Handy-Anbietern nicht zustande kommen. 

2. Korrektur: Durch das regelmäßige Einholen einer Selbstauskunft hast du die Möglichkeit, die über dich gespeicherten Daten zu kontrollieren. Wenn du Falscheinträge in deiner Selbstauskunft entdecken, kannst du diese korrigieren lassen. Hierfür musst du dich schriftlich mit deinem Anliegen an die Auskunftei wenden und bestenfalls Beweismaterial hinzufügen. So kann die der Falscheintrag schnell entfernen.

Generell gilt: Wenn du einen Fehler entdeckst, solltest du ihn der Auskunftei melden. Du hast in einem solchen Fall einen Anspruch auf eine sofortige Korrektur. Wir haben für dich eine Übersicht erstellt, welche Löschfristen ansonsten beachtet werden müssen.

 Die kostenlose SCHUFA-Auskunft: Selbstauskunft / Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO

Du kannst die SCHUFA-Auskunft wenigstens einmal im Jahr kostenlos für dich selbst beantragen. Das geht in Form einer kostenlosen SCHUFA-Selbstauskunft. So kannst du deine Informationen kostenlos einsehen und prüfen, welche Daten die SCHUFA über dich gespeichert hat. Diese Selbstauskunft heißt bei der SCHUFA offiziell "Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO".

 Wie oft kann ich die kostenlose SCHUFA-Auskunft beantragen?

Wie erwähnt, mindestens einmal pro Jahr kannst du die SCHUFA-Selbstauskunft kostenlos beantragen. Laut Erwägungsgrund 63 der neuen DSGVO darfst du sogar mehrmals pro Jahr eine Selbstauskunft beantragen, jedoch „in angemessenen Abständen“. Wie oft man sie wirklich anfordern kann, ist jedoch nicht klar geregelt. Rechtlich ist es so, dass der Verantwortliche (in diesem Fall die Auskunftei) laut Artikel 15 Abs. 3 DSGVO eine Kopie der personenbezogenen Daten der betroffenen Person zur Verfügung stellen muss.

 So beantragst du die kostenlose SCHUFA-Auskunft 

Die kostenlose SCHUFA-Datenkopie kannst du online auf meineSCHUFA.de beantragen. Das geht jetzt deutlich leichter als früher, du findest die kostenlose Selbstauskunft hier. Bleibe bei dem Abschnitt „Datenkopie (nach Art. 15 DS-GVO)“ und klicke auf jetzt beantragen.

 Das Antragsformular

Das Antragsformular setzt sich aus mehreren Abschnitten zusammen. 

SCHUFA Auskunft kostenlos beantragen

Als Erstes musst du deine persönlichen Daten angeben. Dabei gibt es Pflichtfelder (Anrede, Vornamen, Nachname und Geburtsdatum). Die weiteren Angaben (E-Mail-Adresse, Geburtsname, Geburtsort und frühere Namen) sind freiwillig.

Nach der Eingabe der persönlichen Daten musst du deine Adresse angeben (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort und Land). Dabei handelt es sich auch um Pflichtfelder. Die Angaben zu früheren Adressen oder zu einem Zweitwohnsitz sind freiwillig, können aber helfen, dich 100 % zu identifizieren. Solltest du in den letzten 2 Jahren umgezogen sein, ist es sinnvoll, hier die vorherige Adresse einzutragen.

Die SCHUFA weist darauf hin, dass die Angaben in den Pflichtfeldern zur Identitätsfeststellung benötigt werden. Des Weiteren heißt es: „Wir weisen darauf hin, dass wir ggf. Angaben zu Ihren Personalien als zusätzliche Identifikationskriterien zum Zwecke der Erteilung von Auskünften in den SCHUFA-Datenbestand übernehmen.“

Im dritten Bereich des Antragsformulars wirst du dazu aufgefordert, ein Dokument zur Identifizierung (Kopie des Personalausweises oder des Reisepasses inkl. Meldebestätigung) hochzuladen. Der Dokumentenupload ist optional. 

Nachdem du den Antrag abgeschickt hast, heißt es warten. Die SCHUFA - und übrigens auch die anderen Auskunfteien - versenden die Selbstauskunft postalisch. Bei der SCHUFA dauert die Versendung der Datenkopie ein bis vier Wochen.

Theoretisch sieht die DSGVO vor, dass bei elektronischer Antragstellung die Auskunft auch elektronisch beantwortet werden muss. In der Praxis weichen die Auskunfteien von dieser Vorgabe ab. Sie argumentieren damit, dass bei der elektronischen Datenübermittlung der Datenschutz nicht sichergestellt werden können.

 Wo beantrage ich die kostenlose Selbstauskunft bei den anderen Auskunfteien?

Deine kostenlose Selbstauskunft bei anderen Auskunfteien als der SCHUFA kannst du ebenfalls online beantragen:

Creditreform Boniversum

CRIF BÜRGEL

arvato / infoscore Consumer Data GmbH

Auch hier bekommst du sie per Post, im Schnitt wartest du ein bis vier Wochen, wie auch bei der Datenkopie. Mehr findest du hier: So viel Zeit musst du für eine Bonitätsauskunft einplanen. Willst du deinen Score und die Einträge der Creditreform Boniversum direkt online sehen? Dann kannst du das kostenlos mit bonify tun!

 Was steht in der kostenlosen SCHUFA-Auskunft?

Wenn du die Unterlagen der Eigenauskunft erhältst, kannst du die Daten der SCHUFA kostenlos einsehen. Du wirst beim Einsehen feststellen, dass sie viele unterschiedliche Informationen enthält. Der Inhalt wird durch Artikel 15 DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) geregelt. Die Datenkopie beinhaltet alle zu deiner Person gespeicherten Daten inklusive SCHUFA-Basisscore. Des Weiteren beinhaltet sie Informationen zur Herkunft der Daten, Angaben zum Zweck der Speicherung und trifft Aussagen darüber, wer deine Daten angefordert hat.  

Die Selbstauskunft beinhaltet:

Hier werden Informationen zu Privatpersonen gespeichert. Das sind Name, Geburtsdatum und Geburtsort sowie die aktuelle Adresse und frühere Anschriften.

In Textform findest du hier sämtliche SCHUFA-Einträge. Also wer bei der SCHUFA eine Bonitätsauskunft über dich angefragt hat, den Grund der Abfrage und wann angefragt wurde. Du kannst somit kostenlos deine SCHUFA-Einträge einsehen.

Basierend auf wissenschaftlich anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren bilden die Auskunfteien einen Bonitätsscore. Dieser Scorewert gibt Auskunft über die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalles. Der SCHUFA-Basisscore ist der anschließend folgende Bestandteil deiner kostenlosen SCHUFA-Auskunft.

Im dritten Teil folgen die Scorewerte aller Banken, Versicherungen und Unternehmen, die kreditrelevante Informationen an die SCHUFA weitergeleitet haben.

Wenn du einen Kredit beantragst, ein Girokonto eröffnest oder einen Handyvertrag abschließt, melden das Unternehmen und Banken bei Auskunfteien. Im Abschnitt II. Aktuelle Wahrscheinlichkeitswerte findest du hier die unterschiedlichen Branchenscores.

Hier eine ausführliche Erklärung der SCHUFA-Score-Tabellen und Branchen-Scores.

 Eignet sich die kostenlose SCHUFA-Auskunft für den Vermieter?

Die kostenlose SCHUFA-Auskunft beinhaltet sehr viele unterschiedliche und zum Teil sehr sensible Daten, die nur für deine Augen bestimmt sind. Aus diesem Grund empfehlen wir dir, die Selbstauskunft nicht an Dritte, wie etwa dem Vermieter, weiterzugeben. 

Wenn du eine Bonitätsauskunft für Dritte benötigst, weil du dich beispielsweise auf eine Wohnung bewirbst, kannst du bei der SCHUFA die „SCHUFA-BonitätsAuskunft“ für 29,95 Euro bestellen.

Der „SCHUFA-BonitätsCheck“, den man direkt auf Immobilienplattformen und bei bonify bekommen kann, ist ebenfalls für den Vermieter gedacht. Es ist eine kürzere Online-Variante der SCHUFA-BonitätsAuskunft.

Nach der Erstellung eines kostenlosen bonify-Accounts kannst du

Die bonify Mieterauskunft mit SCHUFA-BonitätsCheck bestellen. Vermieter setzen auf die SCHUFA, denn sie ist die bekannteste Auskunftei und schafft Vertrauen.

Alternativ kannst du die günstigere bonify Mieterauskunft in Kooperation mit boniversum erstellen und herunterladen. So kannst du ein wenig Geld sparen.

Die bonify Mieterauskünfte beinhalten:

  • Persönliche Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse)
  • Eine Information über deine Bonität ("Es liegen ausschließlich positive Informationen vor" oder "Es liegen negative Merkmale vor")
  • Optional: Angaben zu deinem Einkommen 
  • Optional: Angaben zu deinem bisherigen Mietverhältnis und zu deinen Mietzahlungen
  • Ein Validierungscode für den Vermieter
  • bonify Mieterauskunft mit SCHUFA-BonitätsCheck

    Die bonify Mieterauskunft mit SCHUFA-BonitätsCheck fasst alle Dokumente, die du Vermietern vorlegen musst in einem Formular zusammen. In Kooperation mit der SCHUFA - für mehr Vertrauen bei deinem Vermieter!

  • günstige bonify Mieterauskunft

    Die günstigere bonify Mieterauskunft bestätigt deine Bonität durch Kooperation mit Boniversum.

Willst du also eine SCHUFA-Auskunft für deinen Vermieter, dann solltest du dich für eine kostenpflichtige Variante entscheiden. Entweder du verwendest die günstige bonify-Mieterauskunft in Kooperation mit Boniversum und sparst etwas Geld, oder du setzt auf das Vertrauen der SCHUFA und nimmst die bonify Mieterauskunft mit SCHUFA-BonitätsCheck.

 Die kostenpflichtigen Alternativen der SCHUFA

Wenn du wissen möchtest, welche Daten die SCHUFA über dich hat, hast du zusätzlich diese kostenpflichtigen Möglichkeiten, das herauszufinden:

Die SCHUFA bietet Verbrauchern unterschiedliche Bonitätsauskünfte an. Der Vorteil bei den verschiedenen Paketen: Du die Informationen sofort im Blick, die zur Bonität und Identität bei der SCHUFA vorliegen.

Mithilfe eines Online-Zugangs kannst du jederzeit einen "SCHUFA-Bonitätscheck" durchführen und dich bei Fragen per E-Mail oder telefonisch an die SCHUFA wenden. Unter der URL meineSchufa.de kannst du unter anderem zwischen drei kostenpflichtigen Abomodelle wählen: 

meineSCHUFA kompakt

meineSCHUFA plus 

meineSCHUFA premium

Preislich bewegen sich die Abos zwischen 3,95 Euro und 6,95 Euro pro Monat. Dazu kommt einmalig eine Aktivierungsgebühr in Höhe von 9,95 Euro. Die Abos werden in der Regel für 12 Monate geschlossen.

Einen umfassenden Vergleich der Abonnements haben wir in dem Artikel „meineSCHUFA: Vorstellung, Überblick und eine kostenlose Alternative” für dich zusammengestellt. 

Kostenpflichtige SCHUFA-BonitätsAuskunft für Dritte

Neben den kostenpflichtigen Abos kannst du auf der Webseite der SCHUFA oder bei ihren Kooperationspartnern für einmalige 29,95 Euro die SCHUFA-BonitätsAuskunft für Dritte bestellen.

Diese kostenpflichtige Auskunft gliedert sich in zwei Teile. Neben einem Zertifikat, das an Dritte weitergegeben werden kann, erhältst du auch ein mehrseitiges Dokument mit erläuternden Informationen. Das sind beispielsweise die SCHUFA-Branchenscores sowie der tagesaktuelle SCHUFA-Orientierungswert, die eine Prognose darüber abgeben, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass du Zahlungsverpflichtungen in der Zukunft erfüllt wirst. Zudem enthalten die erläuternden Informationen eine Übersicht der zu deiner Person bei der SCHUFA gespeicherten Daten.

 Gibt es weitere kostenlose Alternativen zur SCHUFA-Auskunft?

Eine SCHUFA-Auskunft anzufordern, ist immer eine gute Idee. Schließlich handelt es sich hier um Deutschlands größte Auskunftei und du solltest die Richtigkeit deiner Daten im Blick haben. Dennoch gibt es einen anderen Weg, jederzeit und kostenfrei über seine Kreditwürdigkeit Bescheid zu wissen und sogar aktiv seinen Bonitätsscore zu überwachen und zu verbessern.

Hier kommt bonify ins Spiel. Nach schnellen und einfachen Registrierungsschritten kannst du die Kontrolle über deine Finanzen übernehmen sowie übersichtlich Einnahmen und Ausgaben checken. Wenn du dich bei bonify registrierst und authentifizierst, kannst du jederzeit online auf die über dich bei der Creditreform Boniversum gespeicherten Bonitätsdaten zugreifen. Außerdem kannst du dich über Änderungen bei deiner Bonität informieren lassen. 

Dank bonify hast du jederzeit und kostenlos Einblick in deine Bonität.

 Wann werden die Daten in der SCHUFA-Auskunft gelöscht?

Alle Auskunfteien – nicht nur die SCHUFA – speichern Informationen und personenbezogene Daten nur für eine bestimmte Zeit. Die grundsätzliche Speicherdauer von personenbezogenen Daten beträgt jeweils drei Jahre taggenau nach deren Erledigung. Es gibt allerdings auch diverse Ausnahmen. So werden Girokonten, Kreditkarten, Handyverträge oder Bürgschaften direkt nach der Kündigung gelöscht, sofern es sich um ein vertragsgemäßes Ende handelt.

Tipp: Hier kannst du mehr über die Löschfristen erfahren.

 Was sagt der SCHUFA-Score in meiner SCHUFA-Auskunft aus, wann ist er gut?

Der Basisscore ist der Wert, der für deine Selbsteinschätzung wichtig ist. Es ist ein prozentualer Wert, der deine Zahlungswahrscheinlichkeit angibt. Prozentual heiß also, er liegt zwischen 0 und 100 %. Wobei 100 % nicht zu erreichen ist, da immer etwas Unvorhersehbares passieren kann! Jedoch ist klar: Je höher dein Score ist (je näher an 100), umso besser ist er! Denn einfach ausgedrückt bedeutet ein Score von 97: Die Wahrscheinlichkeit, dass du deine Rechnungen pünktlich zahlst, liegt bei 97 %!

Tipp: Hier erfährst du noch mehr über die Branchenscores, den SCHUFA-Score und wie sie berechnet werden!

 Kann ich die SCHUFA-Auskunft verbessern?

Es ist möglich, deine Bonität zu steigern und deinen SCHUFA-Score zu verbessern. Zum einen hilft die SCHUFA-Auskunft, denn so kennst du deine Akte. Jetzt kannst du falsche oder fehlerhafte Daten korrigieren oder löschen lassen. In diesem Fall reagiert die SCHUFA erfahrungsgemäß schnellstmöglich. Genauso schnell ist die SCHUFA-Auskunft dann auch besser! Ansonsten hilft es, Rechnungen immer pünktlich zu zahlen und die eigenen Finanzen im Griff zu haben sowie unnötige Girokonten und Kreditkarten zu kündigen. Suchst du einen Kredit und willst Angebote vergleichen? Dann bestehe auf Konditionsanfragen, sonst sieht das in deiner SCHUFA-Auskunft vielleicht negativ aus.

Tipp: Hier haben wir alle Tipps, wie du deine Bonität steigern und deinen SCHUFA-Score verbessern kannst!

Julia Ptock