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Kreditfähigkeit: Was bedeutet das?

Die Kreditfähigkeit ist die Voraussetzung für die Aufnahme von Krediten. Mit der Kreditwürdigkeit beeinflusst sie Annahme und Konditionen von Krediten.

14. Dezember 2018

Möchtest Du einen Kredit beantragen, sind unter anderem zwei Faktoren entscheidend: Deine Kreditfähigkeit und Deine Kreditwürdigkeit. Der Begriff der Kreditfähigkeit beschreibt zunächst die generellen Voraussetzungen zur Bewilligung eines Kredites. Während die Kreditfähigkeit lediglich als Grundbedingung anzusehen ist, wirkt sich die Kreditwürdigkeit letztendlich entscheidend über die Bewilligung und Konditionen von Krediten aus.

Deine Kreditfähigkeit gibt eine Aussage über Deine Geschäftsfähigkeit.

Kreditfähig bist Du mit der Vollendung Deines 18. Lebensjahres, wenn Du geschäftsfähig bist und Du offiziell als Vertreter einer juristischen Person fungierst.

Wichtig wird das Thema Kreditfähigkeit, wenn Du einen Kredit beantragen willst. Denn ohne das Prüfen Deiner Kreditfähigkeit ist ein Antrag auf jegliche Finanzierung, nicht nur Kredite sondern beispielsweise auch Bausparverträge, nicht möglich.

 Wer ist kreditfähig?

Die Kreditfähigkeit hängt von der uneingeschränkten Geschäftsfähigkeit ab. Diese hast Du in der Regel mit Deiner Volljährigkeit, also mit der Vollendung Deines 18. Lebensjahres erreicht. Mögliche Ausnahmen sind im BGB §104 festgelegt.

 Welche Unterschiede gibt es bezüglich der Kreditfähigkeit?

Man unterscheidet zwischen natürlichen oder juristischen Personen sowie Personengesellschaften.

Der Begriff natürliche Personen beschreibt Privatpersonen, die privatwirtschaftlich handeln. Somit ist jeder Bürger, sofern er volljährig und uneingeschränkt geschäftsfähig ist, auch kreditfähig.

Für juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts (zum Beispiel Firmen, die aus wirtschaftlichen Zwecken Kredite aufnehmen) gilt der Zusatz der Vertretungsberechtigung. Hier hängt die Kreditfähigkeit von der Satzungsregelung im Gesellschaftsvertrag und von der Haftungsmasse ab.

Unter Personengesellschaften versteht man den Zusammenschluss mehrerer Personen zu einem bestimmten Zweck. So können beispielsweise Paare, Freunde oder Kollegen eine Personengesellschaft gründen und gemeinsam einen Kredit aufnehmen. In diesem Fall müssen alle Kreditnehmer dem Antrag zustimmen und haften persönlich und gesamtschuldnerisch.

 Kreditfähigkeit versus Kreditwürdigkeit: Worin liegt der Unterschied?

Bevor Dir ein Kredit bewilligt wird, prüfen Banken beide Faktoren. Mit Deinem Personalausweis oder einem gültigen Reisepass wird ermittelt, ob Du als Antragsteller kreditfähig – also volljährig und geschäftsfähig – bist. Je nach Bank können noch weitere Faktoren wie Höhe des Einkommens, Art und Dauer der Beschäftigung oder Familienstand eine Rolle spielen.

Wurde Deine Kreditfähigkeit bestätigt, wird Deine Kreditwürdigkeit, auch Bonität genannt, geprüft. Deine Kreditwürdigkeit entscheidet letztendlich, ob der Kredit gewährt wird und wenn, zu welchen Konditionen. Wie gut Deine Bonität ist, wird durch den Bonitätsscore ausgedrückt. Je höher Dein Score, desto besser ist auch Deine Kreditwürdigkeit.

 Faktencheck zur Kreditfähigkeit auf einen Blick

Ich bin kreditfähig, wenn ich…

volljährig bin.

geschäftsfähig bin.

offiziell als Vertreter einer juristischen Person fungiere.

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