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Finanzierung einer Immobilie: 8 typische Fehler, die Du vermeiden kannst!

Sich für eine Finanzierung einer Immobilie zu entscheiden, ist ein großer Schritt, der viel Planung verlangt. Hier haben wir Dir bereits verraten, worauf Du bei der Planung achten solltest und welch große Rolle Deine Bonität spielt!
Elisa Thiem

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Elisa Thiem

12. Dezember 2018
Baukredit - Immobilie finanzieren

In diesem Artikel stellen wir Dir häufige Fehler vor, die bei der Finanzierung einer Immobilie auftreten können. So kannst Du Dir viele Sorgen ersparen!

 1. Planung der Finanzen (und zwar so, dass das Leben noch Spaß macht!)

Ja, Du träumst vom Eigenheim und ja, Du bist bereit viel dafür zu investieren. Eine Finanzierung einer Immobilie macht aber nur dann Spaß, wenn Du noch genug Reserven in petto hast, mit denen Du nicht nur etwaige Notfälle abdecken, sondern Dir auch noch die schönen Dinge des Lebens, wie Urlaube, Restaurantbesuche oder Dein Hobby, leisten kannst.

Unser Tipp: Bei bonify kannst Du kostenlos von einem Finanzmanagement-Tool profitieren. Hier kannst Du alle Deine Transaktionen auf einen Blick sehen. Zusätzlich werden Deine Einnahmen und Ausgaben übersichtlich kategorisiert. Auch kannst Du Konto-Alerts einrichten. Hier bekommst Du Nachrichten, wenn Bewegungen auf Deinem Konto stattfinden oder aber Erinnerungen, wenn Du eine Überweisung tätigen musst. So hast Du Deine Finanzen immer im Griff!

Immobilien Kredit Chancen

 2. Tilgung zu niedrig

Die Faustregel lautet: Je niedriger der Tilgungssatz, desto länger lebst Du in Schulden. Wir leben gerade zu Zeiten von Niedrigzinsen, diesen Vorteil sollte man dazu nutzen, schneller in die Schuldenfreiheit zu gelangen. Ein höherer Tilgungs-Prozentsatz verkürzt die Laufzeit der Finanzierung einer Immobilie!

 3. Zinsbindung zu kurz

Der Punkt der niedrigen Tilgung geht mit einer zu kurzen Zinsbindung einher. Deswegen nutze nicht nur die derzeitige Niedrigzinsphase aus, sondern nagle die Banken auch so lang es geht darauf fest! Die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen für eine Finanzierung einer Immbilie künftig steigen, ist recht hoch. Lass Dir diese Möglichkeit also nicht entgehen, bedenke aber: Lass die Tilgung nicht aus den Augen.

 4. Keine Vergleiche einholen

Es gibt unzählige Anbieter für Immobilienfinanzierungen, die verschiedenste Konditionen offerieren. Hier ist nicht nur aktives Vergleichen gefragt, sondern auch ein strategisches Ausspielen der Anbieter. Lasse sie ruhig wissen, dass Du andere, bessere Angebote besitzt, um den bestmöglichen Deal für Dich herauszuschlagen!

 5. Keine Absicherung in petto haben

Man mag nicht daran denken, aber wichtig ist es dennoch: Schicksalsschläge können jeden treffen und für solche Fälle muss ein Notfallplan bereitstehen! Eine Risikolebensversicherung sichert die Hinterbliebenen im Todesfall ab und deckt dann die monatlichen Raten. Auch Restkreditversicherungen dienen diesem Zweck und sollen Dich beziehungsweise Deine Familie im Falle von Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit oder Tod absichern. Informiere Dich hier jedoch genau! Restkreditversicherungen können sehr teuer sein!

 6. Keine Instandhaltungsreserven einplanen

Mit der Kreditsumme der Finanzierung einer Immobilie und deren Abzahlung allein ist es leider nicht getan. Je älter ein Haus oder eine Wohnung ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Immobilie ein wenig Pflege in Form von Reparaturarbeiten benötigt. Sowas kann schnell ins Geld gehen und so sollte man sich von Beginn an mit diesem Punkt auseinandersetzen und Rücklagen schaffen!

Generelle Faustregel: Monatlich zwei Euro pro Quadratmeter beiseitelegen!

 7. Keine Fördermittel einholen

Eine verpasste Chance wäre es, für seine Finanzierung einer Immobilie nicht wenigstens ein Mal nach Förderprogrammen zu fragen. Manche Kommunen möchten zum Beispiel Familien oder Alleinerziehende mit günstigen Konditionen zum Eigenheim verhelfen oder stellen finanzielle Unterstützung für Modernisierung und Instandsetzung von bereits vorhandenen Immobilien. Sich hier zu erkundigen, lohnt sich in jedem Fall.

 8. Vorher nicht die Bonität prüfen

Ob Dir eine Finanzierung einer Immobilie stattgegeben wird und welchen Zinssatz Du zahlen musst, hängt auch von Deiner Bonität ab! Deine Bonität gibt Auskunft darüber, wie zuverlässig Du in der Vergangenheit Zahlungsverpflichtungen nachgekommen bist. Darauf basierend wird ein Wahrscheinlichkeitswert berechnet, der beschreibt, wie wahrscheinlich bei Dir ein Zahlungsausfall ist. Hast Du eine schlechte Bonität, bedeutet das, dass bei Dir die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalles höher ist. Demnach wird auch ein höherer Zinssatz berechnet. Hast Du also eine gute Bonität, kannst Du mit einem niedrigeren Zinssatz Geld sparen!

Chancen auf Immobilienkredit

Finanzierung einer Immobilie - Infografik

Elisa Thiem

Elisa Thiem

machte den Bachelor of Arts in Literaturwissenschaften in Bonn und den Master in Germanistik in Potsdam. Jetzt lebt sie ihre Leidenschaft zum Schreiben als Content und PR Manager bei bonify aus.