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Was ist eine Autobank? Finanzierungsmöglichkeiten im Überblick

Im folgenden Artikel erklären wir Dir, was eine Autobank ist und welche Finanzierungsmöglichkeiten sie für Dein Traumauto bietet. Erfahre jetzt mehr!

6. Dezember 2018

Was ist eine Autobank

Früher war das neue Auto für die meisten unerschwinglich und traditionelle Banken waren nicht dazu bereit eine Finanzierung für ein Auto stattzugeben. Um die Anschaffung eines Autos breiten Bevölkerungsschichten zu ermöglichen, wurde das Konzept der Autobank ins Leben gerufen. Zu den größten Autobanken gehören die Ford, Opel, Fiat, Volkswagen, BMW, Mercedes-Benz und Toyota Bank.

 Wie funktioniert eine Autobank?

Eine Autobank bietet meist eine Bandbreite von Spar- und Finanzierungsmöglichkeiten an. Hierunter fallen z.B. Tagesgeld- und Sparkonten, Festgeld, Kreditkarten, Business-Leasing, Versicherungen sowie unterschiedliche Autofinanzierungen. Bei einer Autobank ist eine Sicherungsübereignung von Kraftfahrzeugen als Kreditsicherheit üblich. Das bedeutet, dass Du den Fahrzeugschein als Sicherheit für den Kredit bei der Autobank hinterlegst, wie bei einer Hypothek auf eine Immobilie. Kredite, die abgesichert sind, haben oft den Vorteil, dass geringere Zinsen anfallen. In der Regel bieten Autobanken nur Finanzierungsmöglichkeiten für Produkte aus der eigenen Warenproduktion an. Autobanken sind sogenannte Direktbanken und verfügen meist nicht über ein Filialnetz. Da eine Autobank nur eine Finanzdienstleistungen einer sehr selektiven Zielgruppe anbietet, gehören sie zu den Spezialbanken.

 Eine Autobank bietet für gewöhnlich folgende Finanzierungsmöglichkeiten an:

 1. Mobilitätspaket

Das Mobilitätspaket ist ein Rundum-sorglos-Paket, das bspw. Versicherungen sowie andere Serviceleistungen wie Wartung und Reparatur mit einschließt. Hier kommen keine zusätzlichen Kosten auf Dich zu, da alle von der Autobank getragen werden.

 2. Drei-Wege-Finanzierung

Nach einer Anzahlung in flexibler Höhe wird für die vereinbarte Laufzeit eine monatliche Rate gezahlt. Ist die Laufzeit des Kredites abgelaufen, wird eine Schlussrate fällig. Die Schlussrate beträgt meist 30-50 Prozent des Kaufpreises. Möchtest Du aber zu dem Zeitpunkt das Auto nicht mehr behalten, hast Du hier die Möglichkeit, es zurückzugeben. Entscheidest Du Dich dazu, das Auto zurückzugeben, musst Du die Schlussrate nicht zahlen.

 3. Der klassische Ratenkredit

Auch hast Du die Möglichkeit, bei der Autobank einen klassischen Ratenkredit zu wählen. Hier zahlst Du wie gewöhnlich eine monatliche Rate, die aus einem Tilgungs- und Zinsanteil besteht. Wenn Du Den Kredit abgezahlt hast, gehört das Auto Dir!

 4. Business-Leasing

Für gewöhnlich bietet eine Autobank für bilanzpflichtige Unternehmen die Option des Leasings an. Hier wird das Auto lediglich gemietet und eine monatliche Rate für den Wertverlust, also die Differenz zwischen Neupreis und Gebrauchtwagenwert, gezahlt.  

Hier findest Du einen detailliertere Überblick der verschiedenen Autofinanzierungen.

 Deine Bonität entscheidet über die Kreditvergabe und die Zinsen!

Wichtig ist, dass Du vor jeder Kreditanfrage, die Du stellst, Deine Bonität prüfst! Denn Deine Bonität beeinflusst die Kreditvergabe sowie die Höhe der Zinsen. Die Bonität gibt Auskunft darüber, für wie kreditwürdig Du eingeschätzt wirst. Also wie zuverlässig Du in der Vergangenheit Deine Rechnungen gezahlt hast. Hast Du eine schlechte Bonität, kann es sein, dass Du höhere Zinsen zahlen musst, da eine schlechte Bonität für die Bank eine höhere Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit darstellt. Im Extremfall ist eine schlechte Bonität sogar der Grund für eine Kreditabsage.

Hast Du eine gute Bonität, erhöhst Du nicht nur die Chancen auf eine erfolgreiche Kreditvergabe, sondern musst auch geringere Zinsen zahlen. So kannst Du viel Geld sparen!

Hinzu kommt, dass ein Drittel der Bonitätsinformationen veraltet, unvollständig oder fehlerhaft sind. Das kann dazu führen, dass Deine Bonität unberechtigterweise schlechter ausfällt als sie eigentlich sein sollte und zukünftige Vertrags- und Kreditentscheidungen negativ beeinflussen. Um das zu vermeiden, solltest Du Deine Bonität regelmäßig prüfen!

Und so kannst Du Deine Bonität prüfen: Zum einen hat jeder Verbraucher nach dem Erwägungsgrund 63 des DSGVO, das Recht auf mehrere kostenlose Selbstauskünfte pro Jahr. Hierfür musst Du Dich schriftlich an die Auskunfteien wenden. Nun kann es bis zu einigen Wochen dauern, bis Du Deine Selbstauskunft erhältst und Deine Bonitätsdaten prüfen kannst. Zum anderen hast Du bei bonify die Möglichkeit, kostenlos eine Bonitätsprüfung durchzuführen. Die Anmeldung nimmt lediglich 2 Minuten in Anspruch und Du kannst online die Daten, die über Dich gespeichert werden, einsehen. So kannst Du Deine Bonität ganz einfach kontrollieren und bei Bedarf direkt korrigieren lassen sowie erhältst Du Tipps zur Optimierung.

Neugierig geworden? Dann melde Dich jetzt kostenlos auf bonify.de an!