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So wird Deine Wohnungssuche erfolgreich - 13 Tipps

Erfahre in diesem Artikel die dreizehn wichtigsten Tipps für Deine erfolgreiche Wohnungssuche und darüber hinaus, wie Du Geld und Zeit sparen kannst.

7. Dezember 2018

Wohnungssuche Tipps

Bei der Wohnungssuche kann so einiges schief gehen. Daher ist es wichtig, dass Du die entscheidenden Tipps kennst, bevor Du Dich auf die Wohnungssuche begibst, In diesem Artikel erfährst Du die 13 wertvollsten Tipps, wie Du an Deine Traumwohnung kommst und wir zeigen Dir darüber hinausgehend, wie Du bei der Zusammenstellung der verschiedenen Dokumente für den Vermieter Geld und Zeit sparen kannst!

 Entscheidende Tipps für die Wohnungssuche

 Tipp 1: Habe realistische Erwartungen

Du hast sicherlich gewisse Vorstellungen, wie Deine neue Wohnung aussehen soll. Bedenke dabei aber, dass zu genaue Vorstellungen ein großes Hindernis bei der Wohnungssuche darstellen. Daher solltest Du die Bereitschaft aufbringen, auch Abstriche machen zu können.

 Tipp 2: Mache Dich mit der Umgebung vertraut

Wenn Du in eine neue, Dir noch unbekannte Stadt ziehst, dann solltest Du noch bevor Du eine konkrete Wohnungssuche beginnst, den entsprechenden Stadtteil erkunden. So vermeidest Du unnötige Besichtigungen in Wohngegenden, die Dir eigentlich gar nicht gefallen.

 Tipp 3: Lasse jeden wissen, dass Du eine Wohnung suchst

Häufig ist es so, dass Wohnungen über Freunde oder Bekannte erfolgreich vermittelt werden. Also ist es wichtig, dass jede Person in deinem nahen oder entfernten Umfeld von Deiner Wohnungssuche weiß, da es die Wahrscheinlichkeit wesentlich erhöht, dass Dir auch wirklich geholfen wird. Vor allem Facebook eignet sich dafür, möglichst viele Menschen über Deine Wohnungssuche in Kenntnis zu setzen.

 Tipp 4: Beachte diese Tipps, wenn Du auf Facebook postest

Am sinnvollsten ist es, den Beitrag dann zu posten, wenn die meisten Freunde und Bekannten online sind. Der optimalste Zeitpunkt dafür ist abends zwischen 19 und 21 Uhr, da dann die meisten Menschen von ihrer Arbeit kommen und ihren Newsfeed checken. Frage gute Freunde persönlich, ob sie Deinen Beitrag teilen könnten, da Du dadurch mehr Menschen erreichst. Versuche den Beitrag selbst nicht zu lange, aber auch nicht zu kurz zu schreiben. Verwende Hashtags # um Personen, von denen Du besonders Hilfe erhoffst, besser zu erreichen.

 ZUSATZ: Wohnungssuche auf Facebook

Für die Wohnungssuche in deutschen Großstädten gibt es häufig eigene Facebook-Gruppen, wo aktuelle Wohnungsangebote eingestellt und Wohnungsgesuche aufgegeben werden. Daher lohnt es sich, einen Blick auf Facebook bei der Wohnungssuche zu werfen. Allerdings gilt auch hier, dass gerade die Wohnungsangebote in großen Facebook-Gruppen hart umkämpft sein dürften, weswegen Du auch hier nach kleinen Gruppen suchen solltest, um Deine Chancen zu erhöhen.

 Tipp 5: Suche den direkten Kontakt

Schreibe keine E-Mail, wenn Du anrufen kannst. Ein Anruf ist immer viel persönlicher. An Deine Stimme und euer Gespräch wird sich der Eigentümer viel eher erinnern können, als an irgendeine E-Mail. Deswegen gehe immer den direkten Weg!

 Tipp 6: Habe ein offenes Auge in Supermärkten

Wenn Du schon relativ genau einschätzen kannst, in welchem Stadtteil Du gerne wohnen würdest, dann solltest Du unbedingt die umliegenden Supermärkte aufsuchen. Diese haben häufig ein sogenanntes schwarzes Brett, an welchem Anzeigen von Privatleuten für Privatleute angebracht sind. Oft lassen sich dort auch Wohnungsinserate finden.

 Tipp 7: Beachte die Nebenkosten

Eine günstige Kaltmiete kann darüber hinwegtäuschen, dass die Gesamtkosten deutlich höher liegen können. In aller Regel werden die Nebenkosten bei den meisten Wohnungsangeboten ausgewiesen, doch ist es wichtig, zwischen kalten und warmen Nebenkosten zu unterscheiden. Viele Wohnungen haben zum Beispiel eine Gastherme, wo der Verbrauch mit dem jeweiligen Energieversorger abgerechnet wird und eben nicht in den Nebenkostenvorauszahlungen enthalten ist. Folglich ist es also wichtig, sich einen genauen Überblick über die tatsächlichen Nebenkosten zu verschaffen, ehe man einen Mietvertrag unterschreibt und anschließend angesichts der Kosten böse überrascht wird. Achten solltest Du auch darauf, wie der Energieausweis der Wohnung beschaffen ist, da aus ihm hervorgeht, ob das Gebäude, in welchem sich die Wohnung befindet, energetisch eher sparsam oder energetisch eher sanierungsbedürftig ist. Wenn Du genauer erfahren willst, wie Du Energie sparen kannst, dann klicke hier. ( Strom/Gassparrechner Verlinkung)

 Tipp 8: Bedenke die Kaution

Noch ehe Du in Deine neue Wohnung einziehen darfst, musst Du eine Kaution an den Vermieter bezahlen. Diese darf in der Summe bis maximal drei Monatsnettokaltmieten betragen. Wenn die Wohnungsmiete also beispielsweise 600 Euro beträgt, dann darf der Vermieter eine Kaution in Höhe von 1800 Euro verlangen. Deswegen solltest Du Dich darauf einstellen, einen großen Geldbetrag überweisen zu müssen. 

 Tipp 9: Nimm immer eine zweite Person mit

Es ist immer von Vorteil, noch eine weitere Person zur Besichtigung mitzubringen, da vier Augen bekanntlich mehr sehen, als nur zwei. Der Vermieter wird bemüht sein, gewisse Mängel der Wohnung bewusst nicht anzusprechen. Dann ist es Deine Aufgabe, hinter die Fassade zu blicken und das klappt natürlich besser mit einem “Berater” an Deiner Seite, dem andere Dinge auffallen könnten als Dir. Was Du auf jeden Fall vermeiden solltest, ist, in eine Wohnung einzuziehen, die Du zuvor nicht besichtigt hast.

 Tipp 10: Erkunde die Nachbarschaft

Nicht nur die Wohnung zählt, sondern auch das zukünftige Verhältnis zur Nachbarschaft. Wenn Du also die Möglichkeit hast, mit Deinen potenziellen Nachbarn ein Gespräch zu führen, dann solltest Du sie unbedingt wahrnehmen. So erhältst Du einen Blick hinter die Kulissen und erfährst etwas über die Stimmung im Haus und über das Verhalten Deines Vermieters von einer dritten Person. Gleichzeitig kannst Du dann auch einschätzen, ob Dir Deine potenziellen neuen Nachbarn sympathisch sind oder nicht.

 Tipp 11: Verzichte auf Preisverhandlungen

Gerade in großen deutschen Städten ist der Wohnungsmarkt hart umkämpft. Da Du Deine Chancen dadurch verschlechtern könntetst, solltest Du von Preisverhandlungen über die Miethöhe absehen. Das hängt damit zusammen, dass die Vermieter meistens mehrere Bewerber haben und zeigen sich wenig gewillt zeigen, andere Preiskonditionen zu akzeptieren, wenn sie dieselbe Wohnung zu besseren Kondition einfach an eine andere Person vermieten können.

 Tipp 12: Lasse den Mietvertrag prüfen

Oftmals enthalten Mietverträge Klauseln, welche den Mieter klar benachteiligen. Glücklicherweise sind viele vom Vermieter eingebrachten Klauseln juristisch betrachtet ungültig. Wenn der Mietvertrag beispielsweise vorsieht, dass nach einer bestimmten Zeitperiode die Wände neu gestrichen werden müssen oder die Farbe festgelegt wird, dann sind diese Regelungen ungültig und es gilt stattdessen die gesetzliche Regelung. In dieser wiederum ist festgeschrieben, dass die Zuständigkeit beim Vermieter liegt. Allerdings gibt es auch nachteilige Klauseln, die rechtlich Bestand haben. Daher ist es sehr wichtig, den Mietvertrag sehr genau zu studieren.  Informationen und verbreitete Irrtümer zum Mietrecht erfährst du hier.

 Tipp 13: Bringe immer alle erforderlichen Unterlagen mit

Noch ehe Du zu einem Besichtigungstermin erscheinst, solltest Du sichergehen, dass Du folgende Unterlagen bei Dir führst:

Einkommensnachweis

Bonitätsnachweis

Mietschuldenfreiheitsbescheinigung

Mieterselbsauskunft

Diese Unterlagen verlangt jeder Vermieter von Dir, weswegen es nur von Vorteil sein kann, wenn Du alle bereits zum ersten Besichtigungstermin mitbringst.

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Wie das geht? Wir kooperieren mit der Auskunftei Creditreform Boniversum und beziehen von dieser die Bonitätsdaten eines jeden registrierten Nutzers.

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Die bonify Mieterauskunft umfasst die Unterlagen

Bonitätsauskunft

Gehaltsnachweis

Nachweis über geleistete Mietzahlungen

Mieterselbstauskunft

Die Informationen werden in einem einzigen, kostenlosen Dokument übersichtlich auf einer Seite aufgelistet.

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