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5 typische Fehler in Deiner Bonität

Erfahre jetzt, warum eine regelmäßige Bonitätsprüfung so wichtig ist! 5 typische Fehler in der Bonitätsauskunft, die Du überprüfen und korrigieren solltest.
Elisa Thiem

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Elisa Thiem

7. Dezember 2018
Fehler in Deiner Bonität

Wusstest Du, dass pro Verbraucher durchschnittlich 10-15 Mal im Jahr eine Bonitätsprüfung von Unternehmen durchgeführt wird? Und, dass Deine Bonität eine entscheidende Rolle beim Zustandekommen von Verträgen spielt?

Die Bonität wird bei allen Verträgen, die ein Dauerschuldverhältnis eingehen (z.B. Kredite, Mietverträge, Versicherungen, Strom- oder Gasverträge sowie Handyverträge), von Unternehmen abgefragt. Die Bonität entscheidet nicht nur darüber, ob ein Vertrag abgeschlossen wird, sondern bestimmt auch die Konditionen.

Ärgerlich ist es, wenn sich Fehler in Deine Bonität einschleichen. Wir zeigen Dir 5 typische Fehler, auf die Du bei Deiner Bonitätsprüfung achten solltest:

 1. Adresse

Achte bei einer Bonitätsprüfung darauf, ob Deine angegebene Adresse korrekt ist. Sind über Dich nicht viele Daten bekannt, auf deren Basis Deine Bonität berechnet werden kann, wird unter Umständen Dein Wohnort für die Berechnung Deines Bonitätsscores verwendet. Hierfür wird aus Deinen Nachbarn, die in Deiner Straße/Umgebung wohnen, eine Vergleichsgruppe geschaffen. Basierend auf den Zahlungserfahrungen dieser Vergleichsgruppe wird dann Deine Bonität berechnet. Dieses Verfahren wird auch Geoscoring genannt.

Diese Methode ist jedoch teilweise recht ungenau. Besonders in Großstädten leben Menschen aller Altersgruppen und sozialer Schichten Tür an Tür. Auf dieser Grundlage ist eine statistische Berechnung nicht zwingend repräsentativ.

Ein Beispiel: Ein Umzug von Baden-Württemberg nach Berlin wirkt sich möglicherweise negativ auf Deinen Bonitätsscore aus.

Falls Du Dich für die gesetzlichen Rahmenbedingungen von Scoringverfahren interessierst, haben wir für Dich die wichtigsten Informationen über das Bundesdatenschutzgesetz und die Datenschutz-Grundverordnung zusammengefasst.

 2. Zahlungserfahrungen

Es ist schon häufiger vorgekommen, dass bei Auskunfteien längst getilgte Zahlungen von Personen immer noch als offen vermerkt wurden. Zum Beispiel werden längst abbezahlte Kredit als nicht abgeschlossen registriert. Das kommt übrigens häufiger vor, als Du wahrscheinlich annimmst. Solche Fehler können Deine Bonität negativ beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, Deine Bonität im Auge zu behalten und sie regelmäßig zu prüfen.

 3. Inkassodaten

Inkassodaten in Deiner Bonitätsauskunft sind Rechnungen, die nach der 2. Mahnungen noch nicht bezahlt worden sind. Einen Vermerk von einem Inkassounternehmen in Deiner Bonitätsauskunft zu bekommen ist zwar nicht so einfach, weil Inkassounternehmen nicht das Recht haben, SCHUFA Einträge beliebig selber zu veranlassen. Solltest Du trotzdem einen Eintrag eines Inkassounternehmens haben, zieht dieser Deinen Bonitätsscore stark nach unten. Entdeckst Du einen solchen Vermerk in Deiner Bonitätsprüfung, obwohl er bereits abgeschlossen oder schlicht falsch ist, lass ihn so schnell wie möglich löschen. Wie Du einen Eintrag löschen kannst, erfährst Du hier.

 4. Gerichtsdaten

Gerichtsdaten sind sogenannte harte Negativmerkmale, wie Haftbefehle oder Insolvenzverfahren. Sie haben den größten Einfluss auf die Bewertung Deiner Bonität. Wer einen Negativeintrag hat, hat es besonders schwer, Kredite sowie Verträge abzuschließen oder eine neue Wohnung zu mieten. Solltest Du Gerichtsdaten in Deiner Bonitätsauskunft vermerkt haben, achte selbstständig darauf, dass sie fristgerecht gelöscht werden. Die Löschfristen der Auskunfteien für die jeweiligen Einträge findest Du in diesem Artikel.

 5. Namensverwechslung

In seltenen Fällen kommt es zu Namensverwechslungen und die Daten anderer Personen tauchen in Deiner Bonitätsauskunft auf. Dies solltest Du schnellstmöglich melden, denn diese fehlerhaften Daten können Deine Bonität deutlich schlechter ausfallen lassen, als sie eigentlich ist.

Es ist zum Beispiel schon vorgekommen, dass Personen fälschlicherweise von der SCHUFA für tot erklärt wurden, obwohl sie noch quicklebendig sind.

Mit bonify hast Du die Möglichkeit, diesen typischen Fehlern ganz einfach gegenzusteuern. Nachdem Du Dich kostenlos registriert hast, kannst Du jederzeit eine Bonitätsprüfung durchführen und Deine Daten kontrollieren. Solltest Du falsche Einträge finden, meldest Du diese einfach in Deinem Account und lässt sie korrigieren.

Aber bonify kann noch viel mehr! Du erhältst nicht nur Zugang zu einer kostenlosen Bonitätsprüfung, sondern auch einen Finanzmanager für die Hosentasche. So hast Du sowohl Deine Finanzen, als auch Deine Bonität immer im Blick. Melde Dich jetzt kostenlos bei bonify an und gestalte aktiv Deine eigene Bonität!

Elisa Thiem

Elisa Thiem

machte den Bachelor of Arts in Literaturwissenschaften in Bonn und den Master in Germanistik in Potsdam. Jetzt lebt sie ihre Leidenschaft zum Schreiben als Content und PR Manager bei bonify aus.