×

Positivmerkmale und Deine Bonität

Bonitätsauskünfte enthalten nicht nur gefürchtete Negativmerkmale, sondern hauptsächlich Positivmerkmale, die sich positiv auf Deine Bonität auswirken.

11. Dezember 2018

7 Fakten über eine gute Bonität

Positivmerkmale werden bei der SCHUFA, Creditreform Boniversum und den anderen Auskunfteien genauso gespeichert wie Negativmerkmale. Unter Positivmerkmalen versteht man positive oder neutrale Zahlungserfahrungen, die in Deiner Bonität gespeichert sind. Welche Informationen genau unter Positivmerkmalen verstanden werden und wie sie Deine Bonität beeinflussen, erfährst Du in folgendem Artikel.

Positivmerkmale umfassen vertragsgemäße Zahlungserfahrungen des Verbrauchers.

Ganze 90% der deutschen Verbraucher haben ausschließlich Positivmerkmale in ihrer Bonität gespeichert (Stand 2017).

Positivmerkmale in Deiner Bonität verbessern die Prognosefähigkeit Deines Scores. Die Anzahl positiver Bonitätsinformationen erhöht insofern die Chance auf bewilligte Kreditanträge.

 Was sind Positivmerkmale?

Auskunfteien sammeln jegliche Art der Vertrags- und Zahlungshistorie von Verbrauchern. Neben Negativmerkmalen, also Informationen über Zahlungsrückständen oder Kreditausfällen, werden auch positive Informationen gespeichert. Dazu gehören:

Aufnahme eines Kredites

Vollständig zurückgezahlte Kredite

Kauf auf Raten

Beantragung einer Kreditkarte

Eröffnung eines Girokontos

Abschluss eines Mobilfunkvertrages

Einrichtung eines Versandhandelskontos

 Wie beeinflussen Positivmerkmale meine Bonität?

Während Negativmerkmale nachteilig auf Deine Bonität einwirken, verläuft das bei Positivmerkmalen genau umgekehrt. Dadurch, dass sie für Institutionen, die Deine Bonitätsauskunft einholen, als Indiz gelten, dass Du ein finanziell zuverlässig handelnder Mensch bist, steigert ein Positivmerkmal Deine Kreditwürdigkeit sogar. Wichtig sind positive Informationen in der Bonität vor allem für Kreditinstitute, die so prüfen, ob der Kreditnehmer in der Vergangenheit Zahlungen immer zuverlässig nachgekommen ist oder nicht.

Die verfügbaren Positivmerkmale in der Bonität steigern deutlich die Anzahl bewilligter Kreditanträge. Die Positivmerkmale verbessern die Prognosefähigkeit des Bonitätsscore und vereinfachen insofern den Kreditinstituten die Risikoeinschätzung. Es ist deswegen wichtig sich mit eigener Bonität zu beschäftigen und regelmäßig zu überprüfen, ob die von Auskunfteien gespeicherten Daten der Wahrheit entsprechen.

 Wie lange sind Positivmerkmale in meiner Bonitätsauskunft sichtbar?

Ähnlich wie bei Negativmerkmalen sind die Löschfristen von Positivmerkmalen unterschiedlich.

Kreditinformationen bleiben für drei Jahre nach Rückzahlung bestehen.

Kreditkartenkonten verschwinden ebenfalls erst drei Jahre nach Geschäftsauflösung.

Anders ist das bei Girokonten oder Verträgen mit Telekommunikationsfirmen. Diese Merkmale werden direkt nach Vertragsauflösung gelöscht.

Mehr zu diesem Thema erfährst Du in unserem Artikel über Löschfristen.

 Wie kann ich meine Positivmerkmale einsehen?

Die eigene Bonität selbst zu kennen, ist wichtig. Nur so kannst Du nachvollziehen, wie Auskunfteien Dich einschätzen und was sie anderen Unternehmen über Dich melden. Ob und welche Positivmerkmale über Dich gespeichert sind, kannst Du beispielsweise in der Selbstauskunft nachvollziehen.

Ohne Wartezeiten und sofort kannst Du Deine Bonitätseinträge bei bonify prüfen. bonify-Nutzer haben jederzeit die Möglichkeit, ihre Einträge von der Partnerauskunftei Creditreform Boniversum online und kostenlos zu checken. Prüfe auch Du Deine Positivmerkmale und Deinen Bonitätsscore mit bonify. Wenn Du Dir unsicher bist, wie Deine Bonitätsauskunft eigentlich genau aussieht, dann ist es an der Zeit für eine Registrierung bei bonify.