×

7 Tipps, wie Du als Student eine gute Bonität aufbauen kannst

Weißt Du, wie Du als Student eine gute Bonität aufbauen kannst? Oder wie wichtig Bonität schon für Dich als Student ist? In unserem Artikel verraten wir's
Elisa Thiem

text von

Elisa Thiem

11. Dezember 2018
Gute Bonität als Student

Hast Du Dich schon einmal gefragt, welche Rolle eine gute Bonität für Dich als Studenten spielt? Egal, ob Du Deine Klamotten gerne online kaufst, Deinen Handyvertrag wechselst oder in Deine erste eigene Wohnung ziehst: Dein Vertragspartner wird vor Vertragsabschluss Deine Bonität überprüfen. Lege daher schon als Student Deinen Bonitäts-Grundstein, um zukünftig Deine Chancen auf Verträge und bessere Vertragskonditionen zu erhöhen.

 Kann man eigentlich als Student eine gute Bonität aufbauen?

Deine Bonität ist zu Beginn Deines Studiums oftmals noch nicht optimal. Das liegt meistens aber weniger an Dir, sondern vielmehr an den wenigen Daten, die Auskunfteien und deren kooperierende Unternehmen zu diesem Zeitpunkt über Dich gesammelt haben.

Dein Bonitätsscore berechnet sich aus unterschiedlichen Faktoren, wie zum Beispiel Personendaten, Zahlungserfahrungen, Gerichtsdaten und vielen mehr. Mit steigendem Alter werden dann immer mehr Informationen über Dich gesammelt, die Deine Bonität positiv oder negativ beeinflussen können. Umso früher Du Dich mit Deiner eigenen Bonität auseinandersetzt, desto eher kannst Du als Student gezielt eine gute Bonität aufbauen.

 1. Mach Dir Deinen Bonitätsstatus bewusst

First things first: Bevor Du überhaupt aktiv daran arbeiten kannst, Deine Bonität zu verbessern, solltest Du Dir erst einmal darüber bewusst werden, wie es um Deine Bonität steht.

Hierfür kannst Du Dein Recht auf eine kostenlose Selbstauskunft bei einer Auskunftei in Anspruch nehmen. Dazu stellst Du elektronisch einen Antrag und wartest, bis Dir das Dokument entweder per Mail oder Post zugeschickt wird. Bis Du Deinen Bonitätsstatus dann letztendlich kennst, können einige Wochen vergehen.

Einfacher und schneller geht es mit bonify. Nachdem Du Dich kostenlos angemeldet hast, kannst Du sofort alle über Dich gespeicherten Daten abrufen. So siehst Du, welche Informationen bereits über Dich vorliegen und wie hoch Dein Bonitätsscore ist.

Wie Deine Bonität berechnet wird, ist von Auskunftei zu Auskunftei unterschiedlich, da die interne Gewichtung der einzelnen Daten in der mathematisch-statistischen Berechnung geheim ist. Einen Großteil der Daten beziehen Auskunfteien jedoch aus öffentlichen Registern. Daher weichen die Werte meistens nicht stark voneinander ab.

Hinzugenommen werden dann bei den einzelnen Auskunfteien noch gesammelte Daten von den jeweiligen Vertragspartnern, beispielsweise Unternehmen aus E-Commerce, Telekommunikation und Bankwesen. Falls Dich das Thema stärker interessiert, findest Du hier ausführliche Informationen über Scorewerte.

 2. Beweise eine hohe (Rück-)Zahlungsmoral

Zahle Deine Rechnungen zuverlässig innerhalb der gesetzten Fristen zurück und vergewissere Dich vor jeder größeren Investition, dass Dein Konto ausreichend gedeckt ist. Rücklastschriften werden in Deinen Bonitätsdaten nämlich taggenau drei Jahre vermerkt und verschlechtern Deinen Bonitätsscore. Solche sogenannten Negativmerkmale sind nicht ewig bei den Auskunfteien vermerkt, sondern müssen nach gegebenen Fristen gelöscht werden. Wir haben Dir hier alle Löschfristen auf einen Blick zusammengefasst.

 3. Bemühe Dich um ein regelmäßiges Einkommen

Neben dem Studium einen Vollzeitjob auszuüben ist schwierig (außer Du bist dualer Student). Trotzdem gibt es verschiedene Möglichkeiten, bereits während des Studiums langfristige Arbeitsverhältnisse einzugehen.

Das kann zum Beispiel ein Neben-, Aushilfs-, Hiwi- oder Werkstudentenjob sein. Mit einem geregelten Einkommen läufst Du weniger Gefahr, Deinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachzukommen.

 4. Beschränke die Anzahl Deiner Konten und Kreditkarten

Obwohl Banken meistens sogar spezielle Tarife für Studentenkonten anbieten und mit hohen Startguthaben bei der Eröffnung eines neuen Kontos locken, ist hierbei Vorsicht geboten. Je mehr Kreditkarten und Konten Du gleichzeitig führst, desto geringer wird Deine Bonität eingeschätzt.

Durch den Besitz mehrerer Kreditkarten und Konten verfügst Du über mehr Möglichkeiten, Dein Kreditkartensaldo zu überschreiten. Aus Sicht einer Bank steigt damit das Risiko eines Zahlungsausfalls, da Du theoretisch mehrere Kredite gleichzeitig aufnehmen kannst.

EMPFEHLUNG: Reduziere die Anzahl Deiner Kreditkarten und Konten auf eine Karte und ein Girokonto. Damit bist Du sowohl On- und Offline, als auch im In- und Ausland zahlungsfähig und kannst bereits als Student eine gute Bonität aufbauen.

 5. Nutze Deine Kreditkarte verantwortungsvoll

Die Kreditkarte solltest Du als Student bereits früh verantwortungsvoll nutzen, um den Grundstein für eine gute Bonität und zukünftige Vorhaben richtig zu legen. Banken vergeben an Studenten bestimmte Arten von Kreditkarten: Charge-, Debit-, oder Prepaid Karten. Bei diesen Arten verlangen die Kreditinstitute keine Bonitätsprüfung, weil sie das Risiko eines Zahlungsausfalls umgehen. Du kannst die Karten nicht grenzenlos überziehen, da sie entweder an ein Konto gebunden sind oder mit Guthaben aufgeladen werden.

Bereits früh als Student zu zeigen, dass Du mit Geld umgehen kannst, beeinflusst Deine Zahlungshistorie positiv. Überziehst Du Dein Konto nie und begleichst Deine Rechnungen immer verantwortungsvoll, werden diese positiven Rückmeldungen der Banken an die Auskunfteien weitergeleitet und verhelfen Dir zu einer guten Bonität.

 6. Vermeide regelmäßige Dispokredite

Das Überziehen Deines Girokontos in den negativen Bereich bewirkt, dass Du im Dispokredit (umgangssprachlich “im Dispo”) landest. Kurzfristige und unregelmäßige Überziehungen haben keine besonderen Auswirkungen auf Deine Bonität. Überziehst Du Dein Konto jedoch regelmäßig, kann das richtig teuer für Dich werden. Die Zinsen bei einem Dispokredit liegen im Schnitt zwischen 8% und 15 %. Hier ist die Gefahr für Dich besonders groß, dass Du Dich verschuldest. Bist Du nicht mehr in der Lage, Deinen Dispo auszugleichen, wird die Bank dieses Zahlungsverhalten langfristig an die Auskunfteien senden. Der darauf folgende Eintrag schlägt sich wiederum negativ auf Deine Bonität aus.

 7. Habe Deine finanzielle Situation stets im Blick

Sind Deine Ausgaben höher als Deine Einnahmen, besteht die reelle Gefahr einer Überschuldung. Zwar hat dies keinen direkten negativen Einfluss auf Deine Bonität, jedoch steigt das Risiko eines Negativeintrags.

Der bonify Finanzmanager hilft Dir dabei, Deine finanzielle Situation besser im Blick zu haben. Du kannst so praktisch aufgelistet sehen, wie hoch Deine Einnahmen und Ausgaben sind. Über das bonify-Feature “FinFitness” werden Dir nochmal andere Bereiche aufgezeigt, in denen Du Deine Finanzen verbessern kannst. So wird es ein Kinderspiel für Dich, Deine finanziellen Situation zu verbessern und erst gar nicht in die Gefahr der Verschuldung zu geraten. Probier’s aus und überzeuge Dich selbst auf bonify.de!

Studenten & Bonität Infografik

Elisa Thiem

Elisa Thiem

machte den Bachelor of Arts in Literaturwissenschaften in Bonn und den Master in Germanistik in Potsdam. Jetzt lebt sie ihre Leidenschaft zum Schreiben als Content und PR Manager bei bonify aus.