×

Studentenkredit: 8 Dinge, die Du beachten solltest!

Du interessierst Dich für einen Studentenkredit? Folgender Artikel zählt Dir 8 Dinge auf, die Du über Studentenkredite wissen solltest!
Elisa Thiem

text von

Elisa Thiem

14. Dezember 2018
Studentenkredit: Dinge, die Du beachten solltest

Es gibt viele Möglichkeiten, ein Studium zu finanzieren: arbeiten, die lieben Eltern, Stipendien, BAföG oder eben einen Studentenkredit aufnehmen. Was in den USA oder in Großbritannien fast schon eine Selbstverständlichkeit ist, gab es lange in Deutschland nicht. Allerdings wird ein Studentenkredit seit Einführung von Studiengebühren 2004 und durch steigende Lebenshaltungskosten immer beliebter. Wir zeigen Dir 8 Dinge, auf die Du achten solltest, wenn Du über eine Studentenkredit nachdenkst.

Und falls Du es dir anders überlegst, findest Du auf unserem Finanzvergleich für Studenten zumindest eine Möglichkeit, wie Du als Student ordendlich sparen kannst!

 1) Bei einem Studienkredit gibt es meistens eine Altersbeschränkung!

Bei einigen Studienkrediten gibt es eine Altersbeschränkung. Im besonderen ist ein Studienkredit für junge Menschen nach dem Abitur oder der Berufsausbildung gedacht. Die Zielgruppe liegt meistens zwischen 19 und 26 Jahren.

 2) Ein Studentenkredit darf nur mit einer Einwilligung an Minderjährige vergeben werden!

Ein Kredit darf in Deutschland nur an voll geschäftsfähige Schuldner vergeben werden. Minderjährige sind nur eingeschränkt geschäftsfähig. Aus diesem Grund können Minderjährige nur mit einer Zustimmung der Eltern oder einer Genehmigung vom Familiengericht einen Studentenkredit abschließen.

 3) Auch wenn Du BAföG beziehst, kannst Du einen Studentenkredit aufnehmen!

Die BAföG Unterstützung orientiert sich am Einkommen der Eltern. Deswegen kann die Unterstützung oft geringer ausfallen, als erhofft. Um die Finanzlücke auszugleichen, kannst Du einen Studentenkredit aufnehmen. Hierbei solltest Du allerdings beachten, dass Du eventuell parallel beide Forderungen zurückzahlen musst, und somit eine hohe finanzielle Belastung auf Dich zukommt.Prinzipiell musst Du immer die Hälfte der BAföG Unterstützung zurückzahlen. Entscheidest Du Dich für einen Studentenkredit, musst Du zusätzlich die Tilgungen sowie Zinsen für die gesamte Kreditsumme zurückzahlen!

 4) Ein Studentenkredit gilt meist nur für ein Vollzeit-Studium an einer staatlich anerkannten Hochschule!

Ein Teilzeitstudium kann in der Regel nicht mit einem sogenannten Studentenkredit finanziert werden! Oftmals haben aber verschiedene Universitäten oder Hochschulen Kooperationen mit lokalen Banken, die auch einen Studentenkredit für ein Teilzeitstudium ermöglichen. Wende Dich hierfür am Besten direkt an den Verantwortlichen an Deiner Universität! Zudem werden Studentenkredite meist nur vergeben, wenn Du an einer staatlich anerkannten Hochschule studierst. Demnach sind Studentenkredite beispielsweise nicht für eine Ausbildung an einer Fachberufsschule geeignet. Aber auch hier bestehen meist Kooperationen der Fachberufsschule zu lokalen Banken hat.

 5) Ein Großteil der Studentenkredite decken nur das Erststudium ab!

Hast Du Deinen Bachelor bereits abgeschlossen und interessierst Dich für einen Master oder eine Promotion, kann es sein, dass Du für einen Studentenkredit nicht in Frage kommst. Studentenkredite werden für ein Zweitstudium nur vereinzelt vergeben.Aber auch hier besteht die Möglichkeit, Dich direkt an Deine Universität zu wenden und nach Kooperationen zu lokalen Banken zu fragen.

 6) Bei einem Studentenkredit müssen stetig Leistungsnachweise erbracht werden!

Üblicherweise musst Du als Kreditnehmer eines Studentenkredits regelmäßig Leistungsnachweise, also Immatrikulationsbescheinigungen und auch ggf. Noten, einreichen. Kannst Du keinen Leistungsnachweis mehr erbringen, wird die Auszahlung des Studentenkredits unverzüglich gestoppt. Wenn Du einen Kredit für Dein Studium aufnimmst, solltest Du ebenso beachten, dass die Regelstudienzeit nicht mehr als zwei Semester überschritten werden darf!

 7) Der Studentenkredit wird monatlich oder pro Semester ausgezahlt!

Je nach Studium und Bedarf wird das Geld meist monatlich oder pro Semester ausgezahlt. Durch diese Beschränkung können zum einen die Banken sicher gehen, dass so der Zweck des Studentenkredits erfüllt sowie dem Student oder der Studentin die finanzielle Planung erleichtert wird.

 8) Der Rückzahlungsbeginn für den Studentenkredit beginnt meist erst nach einer Karenzzeit!

Während Deines Studiums zahlst Du nichts für Deinen Studentenkredit. Nachdem Du Dein Studium beendet hast, beginnt die Rückzahlung meist nach einer gewissen Karenzzeit. Die Karenzzeit hängt ganz von dem Kreditvertrag und der Bank ab. Die Rückzahlung beginnt im Durchschnitt erst zwei Jahre nach der letzten monatlichen Rate!

 Und was ist mit Deiner Bonität?

Final spielt natürlich Deine Bonität bei einem Studentenkredit auch eine Rolle – zwar nicht so eine große, wie bei einem “normalen” Kredit, aber trotzdem wird diese überprüft, um sicherzustellen, dass keine Negativmerkmale vorliegen. Wichtig für Deine Bonität ist dann noch mehr, die pünktliche und vollständige Rückzahlung Deines Kredites. Hast Du diesen dann abbezahlt, wird dies sogar als positives Merkmal in Deiner Bonität vermerkt.

Daher lerne schon heute Deine Bonität mit bonify kennen – kostenlos, einfach und schnell! Zudem geben wir die Möglichkeit, Deine Bankkonten zu verwalten und so einen sehr umfangreichen Überblick über Deine Finanz- und Bonitätssituation zu erhalten und auch individuelle Angebote passend für Deine Situation zu bekommen. 

Elisa Thiem

Elisa Thiem

machte den Bachelor of Arts in Literaturwissenschaften in Bonn und den Master in Germanistik in Potsdam. Jetzt lebt sie ihre Leidenschaft zum Schreiben als Content und PR Manager bei bonify aus.