5 Tipps, um Schulden zu vermeiden

In die Schuldenfalle zu geraten, kann schneller geschehen, als man vielleicht denken mag. Damit Dir das nicht passiert, geben wir Dir hier 5 Tipps, um Schulden zu vermeiden.

Veröffentlicht am: 07.12.2018

tipps schulden vermeiden

Vor allem junge Menschen, die gerade erst beginnen, sich im wirtschaftlichen Leben zurechtzufinden, sind oft von Überschuldung betroffen. In die Schuldenfalle zu tappen, ist oft ein recht einfacher und schneller Prozess – sich wieder herauszuarbeiten, umso langwieriger. Schulden vermeiden, ist ein wichtiger Bestandteil eines verantwortungsvollen finanziellen Lebens. Wer Schulden vermeiden möchte und Geld einsparen will, dem erklären wir im Folgenden wie Schulden entstehen und wie man sie wieder los wird.

Generell gilt, um die Schuldenfalle zu vermeiden stets:

Übernimm Dich mit Deinen Ausgaben nicht.

Wäge teure Kaufentscheidungen gut ab.

Auch ein teurer Urlaub oder Ausgaben im Urlaub solltest du dir nur Leisten, wenn Rücklagen vorhanden sind.

Achte darauf, Reserven einzukalkulieren. (Wenn Du Dir beispielsweise ein teures Handy oder eine neue Waschmaschine kaufen möchtest, denk daran, dass man immer ein wenig Geld in der Rückhand benötigt – etwa für Notfallreparaturen oder Ähnliches.)

 Tipps um Schulden zu vermeiden:

 Behalte Deinen Kontostand im Auge!

Es klingt so simpel, wird aber längst nicht von jedem befolgt: Wer seinen Kontostand regelmäßig im Blick hat, weiß einerseits, wann man die Ausgaben für diesen Monat reduzieren sollte und ist andererseits eher davor geschützt, in den Dispo abzurutschen. Tatsächlich ist der Dispokredit eine teure Angelegenheit und nicht selten ein direkter Weg in die Schuldenfalle.

Wer gar keinen Dispokredit hat, weil er beispielsweise Berufseinsteiger ist und vorher kein geregeltes Einkommen hatte, bekommt eventuell ein noch viel größeres Problem: Bei Zahlungen mit der Girokontenkarte und der Unterschrift wird die Deckung des Kontos nicht vorher geprüft.  Kann ein Vertragspartner das Geld dann nicht abbuchen, kann es im schlimmsten Fall zu einem Inkassoverfahren kommen. Dies schadet nicht nur der Bonität, sondern kann auch noch enorme Gebühren – also noch mehr Kosten – nach sich ziehen.

Kleiner Tipp am Rande: Wusstest Du, dass Du bei bonify Kontoalerts erstellen kannst?

Wenn Du bei bonify eingeloggt bist, kannst Du unter „Einstellungen“ Deine individuellen Kontoradar-Optionen festlegen.

Ausgaben-Limit (€): Hier kannst Du Dir selbst ein Ausgaben-Limit für die Woche oder für den Monat setzen. Sobald dieses überschritten wird, erhältst Du von bonify eine Warnung.

Kontostandswarnung (€): Mit dieser Funktion kannst Du Deinen Kontostand überwachen lassen. Setze Dir ein Limit und erhalte eine Mail, sobald dieses überschritten wird.

Abbuchungswarnung: (€): Um über größere Abbuchungen direkt informiert zu werden, kannst Du die Abbuchungswarnung einstellen. Sobald ein von Dir bestimmter Abbuchungsbetrag überschritten wird, benachrichtigt bonify Dich.

Einnahmen Mitteilung (€): Dasselbe gilt für die Einnahmen. Benachrichtigungen über eingegangene Zahlungen sind sicher besonders erfreulich.

Achtung: Die Kontoradar-Option funktioniert nur dann, wenn Du in den Einstellungen die Pin-Speicherung aktiviert hast. Ansonsten kann bonify nicht mit Deinem Konto interagieren. Natürlich hat Datenschutz bei uns oberste Priorität. bonify gibt niemals ungefragt Daten an Dritte weiter.

Melde Dich jetzt an, setze Deine eigenen Kontoalerts fest und behalte mithilfe von bonify Deinen Kontostand bequem im Blick!

 Prüfe Mahnungen und zahle sie rechtzeitig, wenn sie berechtigt sind.

Sollte es einmal geschehen, dass eine Rücklastschrift vorliegt, egal aus welchen Gründen, dann gleiche die fehlende Zahlung so schnell wie möglich aus. Mahnungen gehen mit Gebühren einher, die immer weiter steigen, je länger das Mahnverfahren läuft.

Aber: Prüfe die Forderungen gründlich und lege Widerspruch ein, wenn sie nicht rechtens sind. So kannst Du unnötige Zahlungen und Geldverlust vermeiden. Wie Du richtig auf Mahnungen reagierst, verraten wir Dir außerdem in diesem Artikel.

 Keine Investitionen und lange Verträge eingehen, wenn es finanziell nicht drin ist

Handys, teure Notebooks und anderer technischer Schnickschnack sind der Luxus unserer Zeit und sehr begehrt, können aber auch schnell sehr teuer werden. Tatsächlich sind teure Handyverträge der häufigste Verschuldungsgrund bei jungen Menschen.  Viele Anbieter locken ihre Kunden mit langen Tarifbindungen und vermeintlich günstigen Angeboten, die auf Dauer gerechnet, allerdings ins Geld gehen können.

Bevor Du teure Ratenkredite annimmst, die Dich eventuell in Geldnöte bringen könnten, stell Dir einen detaillierten Haushaltsplan auf und spare im Zweifelsfall lieber selbst einige Monate auf das neue Smartphone.

Thema Urlaub: Für viele ist der Sommerurlaub das Highlight des Jahres, doch für rund acht Millionen Deutsche wird auch der zur Schuldenfalle. Schuld daran sind gar nicht Urlaubskredite, sondern hohe Dispozinsen. Viele Deutsche überziehen ihr Konto oder gar den Dispo - entweder für den Urlaub, oder wegen der Anschaffungen im Urlaub. Es ist sinnvoll, im Urlaub sparsam zu sein, denn gerade im Urlaub gibt es ungeahnte Kostenfallen. Und schon bei der Urlaubsplanung kannst du sparen, besonders günstig bei nur knappem Budget.

 Kommunizieren

Ja, es ist unangenehm, wenn man Rechnungen nicht mehr zahlen kann. Jedoch ist Kommunikation in diesem Fall ein wichtiger Punkt. Anstatt sich zu verstecken und den Kopf einzuziehen, sollte man das Gespräch mit dem jeweiligen Gläubiger suchen. So kann man im besten Fall auf Verständnis hoffen und eine angemessene Ratenrückzahlung vereinbaren.

 Hilfe suchen und annehmen

Je früher Du einsiehst, dass Du Dich verstrickt hast, desto früher kann Dir geholfen werden. Kostenlose Schuldnerberatungen gibt es in jeder größeren Stadt, zum Beispiel von der Diakonie oder Caritas.

 Und so kann bonify Dir helfen

Wie bereits oben erwähnt, kannst Du mit unserem FinFitness-Tool und dem Finanzmanager Deine Kontotransaktionen überwachen und übersichtlich kategorisieren lassen. Mit dem Kontoradar kannst Du einstellen, ab welcher Höhe Du über Deinen Kontostand benachrichtigt werden willst und außerdem Deine Bonität prüfen. Den Überblick über Deine Finanzen zu bewahren, kann Dir dabei helfen, Dich vor Schulden zu schützen. Nutze deshalb jetzt bonify!

Veröffentlicht am: 09.07.2020