Renovierungskredit

Um sich in den eigenen vier Wänden wirklich Zuhause zu fühlen, bedarf es ab und an optischen Veränderungen, kleinen Ausbesserungen, Schönheitsreparaturen oder größeren Renovierungsarbeiten. Renovierungen oder Sanierungen gehören zum Wohneigentum wie die Butter zum Brot. Anstatt nötige Renovierungsarbeiten lange aufzuschieben oder hart verdiente Ersparnisse zu verwenden, lohnt sich in vielen Fällen ein sogenannter Renovierungskredit.

Veröffentlicht am: 06.05.2021

Renovierungskredit

Renovierungskredite sind in den meisten Fällen der intelligenteste Weg für Immobilienbesitzer, ihr gesamtes Renovierungsprojekt zu finanzieren, doch die meisten Menschen wissen nicht einmal, dass es sie gibt oder wie sie funktionieren. Aber keine Sorge. Wenn du diesen Leitfaden fertig gelesen hast, weißt du alles, was es über Renovierungskredite zu wissen gibt.

 Was ist ein Renovierungskredit?

Ein Renovierungskredit ist in der Regel ein klassischer Ratenkredit, der für Ausbesserungen an einer Immobilie genutzt wird. Da der Kreditnehmer bei der Kreditbeantragung den Verwendungszweck „Renovierung“ angibt, ist der Kredit zweckgebunden. Für zweckgebundene Kredite bieten Banken häufig besonders günstige Konditionen an. In der Regel nutzen vor allem Immobilienbesitzer Renovierungskredite, aber auch Mieter können entsprechende Darlehen beantragen.

Der Kreditnehmer erhält also von seiner Bank ein Darlehen in der von ihm gewünschten Höhe. Dieses zahlt er dann innerhalb eines vereinbarten Zeitraums inklusive Zinsen an die Bank zurück.

 Im Kreditvertrag sind enthalten:

Die Laufzeit,

Die Höhe der monatlichen Raten,

der Zinssatz

sowie weitere Konditionen, wie die Möglichkeit zu Sondertilgungen etc.

Mit der Zweckgebundenheit des Ratenkredits geht einher, dass Kreditnehmer das Geld ausschließlich für Ausgaben im Zusammenhang mit der Renovierung verwenden dürfen. Kreditnehmer müssen daher bei der Kreditbeantragung angeben, wofür sie das Geld aus dem Darlehen verwenden wollen. Banken können bei der Kreditvergabe den Zweck auch spezifisch festlegen und Verwendungsnachweise wie beispielsweise Rechnungen verlangen.

 Die wichtigsten Merkmale von Renovierungskrediten auf einen Blick:

Feste monatliche Rückzahlungsrate

Zweckgebundenes Darlehen

Verwendungsnachweise

Besicherung (mit/ohne Grundschuld)

Meist Immobilienbesitzer als Kreditnehmer

Hinweis: Eine wichtige Unterscheidung besteht zwischen Renovierungs- bzw. Sanierungs- und Modernisierungskrediten. Modernisierungen umfassen in der Regel auch bauliche Veränderungen an einer Immobilie und gehen damit über reine Renovierungsmaßnahmen hinaus. Modernisierungen gehen daher oft mit einer Wertsteigerung der modernisierten Immobilie einher. Renovierungen zielen dagegen nur auf Werterhalt ab.

 So kommst du in 3 Schritten zum passenden Renovierungskredit

Kredite über bonify vergleichen

Du willst die Renovierung einer Immobilie über einen Kredit finanzieren? Dann kannst du dir über bonify einen günstigen Kredit für dein Vorhaben sichern. Um mit dem bonify Kreditvergleich ein günstiges Darlehen für deine Renovierungs- oder Sanierungsmaßnahmen zu erhalten, gibst du einfach den veranschlagten Geldbetrag für dein Vorhaben, den Verwendungszweck sowie die gewünschte Kreditlaufzeit ein.

Individuelles Angebot einholen

Schon nach ein paar Klicks bekommst du eine Liste passender Finanzierungsangebote angezeigt, die du nach unterschiedlichen Kriterien vergleichen kannst:

Dem effektiven Zinssatz, der dir die Gesamtkosten eines Darlehens verrät und

kostenlosen Sondertilgungen und Ratenpausen, mit denen du besonders flexibel bleibst.

Renovierungskredit abschließen

Mit ein paar weiteren Klicks und dem Hochladen einiger Dokumente schließt du deinen Kreditantrag ab. Dank des Online-Verfahrens geht der Bewilligungsprozess sehr schnell und das Geld bekommst du dann innerhalb weniger Geschäftstage auf dein Konto überwiesen. So kannst du zügig mit deinem Renovierungsvorhaben loslegen.

 So legitimierst du dich für deinen Renovierungskredit

Heutzutage musst du keine Bankfiliale aufsuchen, um einen Kredit zu erhalten. Banken setzen seit Jahren erfolgreich moderne Verfahren ein, um Beantragung und Abschluss von Krediten zu vereinfachen. Derzeit stehen dir zwei sichere Verfahren zur Verfügung, um einen Renovierungskredit zu beantragen:

PostIdent-Verfahren

Beim PostIdent-Verfahren identifizierst du dich direkt in einer Postfiliale mit einem gültigen Ausweisdokument sowie einem PostIdent-Coupon, den dir die Bank im Laufe des Kreditantrags zuschickt. Mit diesem Coupon und deinem Ausweis kannst du dich eindeutig als Antragssteller des Renovierungskredits identifizieren. Was du brauchst:

den ausgefüllten und unterschriebenen Kreditantrag,

den Postident-Coupon,

ein gültiges Ausweisdokument

und, sofern vorhanden, den Rücksendeumschlag der Bank sowie

VideoIdent-Verfahren

Beim VideoIdent-Verfahren musst du das Haus nicht verlassen. Die Identifizierung läuft komplett online per Videochat mit einem Mitarbeiter der Bank oder eines Callcenters. Er führt dich durch den kompletten Prozess. Was du brauchst:

ein internetfähiges Endgerät mit Videokamera,

eine stabile Internetverbindung,

ein gültiges Ausweisdokument mit holografischem Merkmal.

 Mit dem bonify Kreditvergleich günstigen Renovierungskredit sichern

Die Konditionen für Renovierungskredite können sich abhängig vom Anbieter stark unterscheiden. Damit du nicht zu hohe Zinsen für deinen Renovierungskredit zahlst und das beste Angebot für deinen Finanzierungswunsch bekommst, lohnt sich der Vergleich verschiedener Kreditangebote. Besonders unkompliziert und schnell geht das mit dem bonify-Kreditvergleich, indem du ganz einfach als Verwendungszweck „Renovierung“ auswählst. So bekommst du auf einen Blick verschiedene Renovierungskredite im Hinblick auf Zinssätze und Konditionen vergleichen.

 Was sind die Unterschiede zwischen Modernisierungs-, Sanierungs- und Renovierungskredit?

Wenn eine Immobilie Gebrauchsspuren aufweist und umfangreiche Veränderungen benötigt, kann dies mitunter sehr kostspielig werden. Ein Kredit bietet hier finanzielle Unterstützung. Ob Modernisierungs-, Sanierungs- oder Renovierungskredit – bei allen drei Kreditarten handelt es sich um zweckgebundene Ratenkredite. Der entscheidende Unterschied liegt in den Maßnahmen, die der Kredit finanzieren soll:

Mit dem Geld aus einem Modernisierungskredit soll die Energieeffizienz der Immobilie optimiert und somit Energie eingespart werden. Ein Beispiel in diesem Zusammenhang könnte eine Solaranlage sein, mit der du nicht nur Heizkosten sparst, sondern auch die Umwelt schonst.

Mit einem Sanierungskredit sollen Mängel einer Immobilie beseitigt werden. Eine Maßnahme im Rahmen eines Sanierungskredits könnte z. Bsp. eine Badezimmersanierung oder die Erneuerung des Außenputzes sein. Da Sanierungsmaßnahmen relativ kostspielig sein können, kann auch die Kreditsumme hierbei höher ausfallen.

Ein Renovierungskredit wird in den meisten Fällen für kleinere Verschönerungen der Immobilie genutzt. Sowohl Aufwand als auch Kosten sind hierbei meist geringer als bei Modernisierungs- oder Sanierungskredit. Zu finanzierende Maßnahmen könnten das Streichen der Wände oder ein neuer Boden sein. Aber auch größere Umbaumaßnahmen können mit einem Renovierungskredit finanziert werden, etwa der Ausbau eines Kellers oder Dachbodens.

 Welche Kreditform eignet sich am besten für deine Renovierung?

Um die Renovierung deiner Immobilie zu finanzieren, stehen dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Welche die beste Lösung für dich ist, hängt neben anderen Faktoren vor allem von der benötigten Kreditsumme ab. 

 Renovierungskredit

Ein zweckgebundener Renovierungskredit eignet sich zur Finanzierung von Reparaturen oder kleinerer Renovierungsarbeiten an deiner Immobilie. Bei Renovierungskrediten handelt es sich in der Regel um Darlehen mit überschaubarem Finanzierungsvolumen. Normalerweise ist hierbei kein Eintrag ins Grundbuch nötig. Weil Kreditgeber im Rahmen eines Renovierungskredits trotzdem deine Immobilie als Sicherheit in die Finanzierung einrechnen, bekommst du bei einem Renovierungskredit mit Zweckbindung in der Regel günstigere Zinsen als bei Ratenkrediten ohne festgeschriebenen Verwendungszweck. Dadurch wird der Kredit für dich insgesamt günstiger.

 Ratenkredit mit freier Verwendung

Ein Ratenkredit mit freier Verwendung ist von Bank nicht an einen bestimmten Verwendungszweckweck gebunden. Du musst dem Kreditinstitut also auch keine Nachweise über finanzierte Renovierungsarbeiten vorlegen. Zweckgebundene Ratenkredite für Renovierungen haben jedoch häufig niedrigere Zinsen und sind daher günstiger als Ratenkredite mit freier Verwendung. Wie hoch die tatsächlichen Kosten für den jeweiligen Kredit sind, erkennst du am Gesamtkreditbetrag. Dieser enthält den geliehenen Betrag und die sämtliche zu zahlenden Zinsen.

 Modernisierungskredit

Ein Modernisierungskredit ist dem Renovierungskredit ähnlich, da es sich auch hier um einen zweckgebundenen Ratenkredit handelt. Kreditgeber setzen bei der Vergabe eines Modernisierungskredits voraus, dass der Wert der Immobilie durch die finanzierten Maßnahmen steigt. Mögliche Maßnahmen sind in § 555b BGB definiert – beispielsweise Maßnahmen, die Energieeinsparungen ermöglichen oder mehr Wohnraum schaffen.

 Baufinanzierung

Im Allgemeinen ist eine Finanzierung von Modernisierungsarbeiten über eine Baufinanzierung erst ab einem Betrag von 50.000 € möglich, da Banken in der Regel keine Baufinanzierungen unter diesem Betrag vergeben. Der wichtigste Unterschied zu Ratenkrediten ist hierbei, dass in jedem Fall eine Eintragung ins Grundbuch nötig ist, die der Bank als Absicherung dient. Auch hier ist das Darlehen zweckgebunden und in der Regel wird auch eine Zinsbindung von fünf bis 30 Jahren vereinbart.

 KfW-Kredit

Wenn ein Renovierungskredit für die von dir geplanten Maßnahmen nicht ausreichend ist, kannst du den Modernisierungs- oder Sanierungskredit unter Umständen mit einem staatlich geförderten Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kombinieren. Die KFW fördert energetische Modernisierungsmaßnahmen, und das zu niedrigen Zinsen. Um die Förderung zu erhalten, prüfen Facharbeiter das Ergebnis der Maßnahmen und messen, ob der Energiewert den Anforderungen des KFW-Kredits entspricht.

Von der KfW-Bank werden folgende Modernisierungsmaßnahmen gefördert:

Einbau oder Erneuerung von Lüftungsanlagen

Optimierung oder Einbau energieeffizienter Heizungsanlagen

Erneuerung von Außentüren und Fenstern

Wärmedämmung des Dachs, der Wände und des Kellers

Sanierung von Gebäuden unter Denkmalschutz

 Wann macht ein Renovierungskredit Sinn?

Wenn ein paar Eimer frische Farbe oder neue Schrauben nicht mehr ausreichen, um die Immobilie in optimaler Verfassung zu halten, sondern aufwendigere Veränderungen oder Verbesserungen nötig sind, können diese mit einem Renovierungskredit finanziert werden. Ein Renovierungskredit macht insbesondere dann Sinn, wenn Arbeiten an der Grundsubstanz nötig sind oder der Wohnstandard erhöht werden soll. Auch Arbeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz sind ein beliebter Grund für Renovierungen oder Modernisierungen, für welche ein Renovierungsdarlehen beantragt werden kann.  Grundsätzlich lohnt sich ein solcher Kredit vor allem für Immobilienbesitzer. Als Mieter ist es nicht immer empfehlenswert, einen Renovierungskredit für eine gemietete Immobilie aufzunehmen. Stattdessen empfehlen wir, ein Gespräch mit dem Vermieter über die Probleme an der Immobilie zu suchen.

 Welche Voraussetzungen musst du für einen Renovierungskredit erfüllen?

Wie bei jedem Kredit musst du auch für einen Renovierungskredit gewisse Voraussetzungen erfüllen. Vor allem ist hier der Verwendungszweck wichtig: Wenn du nicht vorhast, den Kredit für Verbesserungen oder Veränderungen an einer Immobilie zu nutzen oder falls du ein derartiges Vorhaben nicht eindeutig nachweisen kannst, wirst du im Normalfall keinen Renovierungskredit erhalten. Zusätzlich gelten folgende Voraussetzungen:

Gehaltsnachweise: Banken wollen bestmöglich sicherstellen, dass sie den Kredit samt Zinsen zurückgezahlt bekommen. Aus diesem Grund verlangen sie Gehaltsnachweise, Kontoauszüge oder andere Dokumente, die beweisen, dass Kreditnehmer einen ausreichenden und regelmäßigen Geldeingang haben.

Nachweise zu Renovierungsmaßnahmen: Insbesondere bei höheren Kreditsummen verlangen Kreditinstitute Nachweise über die zu finanzierenden Renovierungsmaßnahmen.

Kopie des Personalausweises oder Reisepasses

Nachweise über existierende Finanzierungen

Fester Wohnsitz in Deutschland

Volljährigkeit

Konto bei einer deutschen Bank

Regelmäßiges (und ausreichendes) Einkommen

Ausreichende Bonität

Banken nehmen bei der Prüfung eines Kreditantrags eine sogenannte Bonitätsprüfung vor. Banken vergeben nur Kredite an Personen, deren Einkommens- und Vermögensverhältnisse ausreichen, um einen Kredit zu bedienen. Daher verlangen Banken vor Kreditabschluss oft die Vorlage der letzten drei Gehaltsabrechnungen. Beamte haben aufgrund ihrer sehr sicheren Berufssituation in der Regel größere Chancen auf die Gewährung eines Kredits als beispielsweise Selbstständige. Vor allem für Freiberufler und Selbstständige sind die Kreditkonditionen oft schlechter als für Angestellte und Beamte.

 Worauf solltest du beim Renovierungskredit achten?

An dieser Stelle wollen wir dir noch einmal übersichtlich die wichtigsten Aspekte aufzeigen, die du beachten musst, wenn du einen Renovierungskredit aufnehmen möchtest. Die folgenden Faktoren spielen eine wichtige Rolle:

 Die Kreditsumme

Achte unbedingt auf eine angemessene Kreditsumme! Lass dir dafür am besten konkrete Kostenvoranschläge von Handwerkern geben. Leih dir nicht mehr, als du brauchst. Da unserer Erfahrung nach fast immer ein unerwarteter Kostenpunkt auftritt, solltest du aber auch eine Reserve für Unvorhersehbares einplanen. Zur Orientierung: In der Regel liegen Modernisierungs- bzw. Renovierungskredite zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Aber auch Darlehen von 80.000 Euro sind bei manchen Banken möglich.

 Die Bonität

Die Bonität wirkt sich direkt auf den Zinssatz deines Kredits aus. Nur wenn du eine einwandfreie Kreditwürdigkeit aufweisen kannst, bekommst du den von der Bank beworbenen bestmöglichen Zinssatz. Hast du einen negativen Schufa-Eintrag, werden deine Kreditkonditionen darunter leiden. Im schlimmsten Fall kannst du deine Chancen auf einen Renovierungskredit komplett vergessen.

 Die Eigenmittel

Je höher der Betrag ausfällt, den du für die Renovierung benötigst, desto mehr Eigenmittel solltest du versuchen einzubringen. Auf diese Weise kannst du das mit einer Kreditaufnahme verbundene Risiko möglichst gering halten. Bei hohen Kreditsummen solltest du einen Eigenkapitalanteil von etwa 20 Prozent einplanen. Ohne den Einsatz von Eigenkapital steigen zum einen die Kreditkosten und zum anderen verlängert sich die Kreditlaufzeit.

 Die Eigenleistungen

Je mehr du in Eigenleistung erbringen kannst, desto weniger Geld musst du dir leihen und umso geringer ist dein Risiko. Schätze die geplanten Eigenleistungen aber realistisch ein, um Nachfinanzierungsbedarf zu vermeiden.

 Die Laufzeit

In den meisten Fällen liegt Laufzeit von Renovierungskrediten zwischen 12 und 84 Monaten, bei manchen Banken kann sie sogar auf bis zu 240 Monate verlängert werden. Als Kreditnehmer solltest du dir aber immer bewusst sein, dass längere Laufzeiten mit höheren Gesamtkosten einhergehen.

 Das Sondertilgungsrecht

Wir empfehlen dir, mit deinem Kreditinstitut möglichst hohe Sondertilgungsrechte zu vereinbaren. So steht dir in Zukunft die Option offen, den Kredit durch größere Zahlungen frühzeitig zurückzuzahlen, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig wird.

 Die Zinsen

Um einen schnellen Kostenvergleich der verschiedenen Zinsangebote durchzuführen, eignet sich der Effektivzins. Insbesondere bei Krediten mit langer Laufzeit solltest du einen festen Zinssatz wählen, der dir eine sichere Kalkulation der Kreditkosten über die gesamte Laufzeit ermöglicht.

 Vor- und Nachteile des Renovierungskredits

Vorteile

Nachteile

Vorteile

Niedrige Kreditzinsen

Nachteile

Höhere Zinsen als klassische Baufinanzierung

Vorteile

Flexible Kreditsumme

Flexible Laufzeiten

Nachteile

Kreditverwendung muss vorab nachgewiesen werden

Vorteile

Keine Grundschuld nötig

Nachteile

Zweckgebundenheit

Vorteile

Staatliche Förderung evtl. möglich

Nachteile

Vorteile und Nachteile des Renovierungskredits

 Sollte ich mir für ein Renovierungsdarlehen entscheiden?

Wenn du größere Reparaturen durchführen möchtest, könnte ein Renovierungskredit die richtige Lösung sein. Denk aber immer daran, dass Renovierungskredite deine monatlichen Ausgaben erhöhen. Daher solltest du ganz genau kalkulieren, ob und wieviel Renovierungskredit du dir leisten kannst. Abhängig von deinen langfristigen Plänen kann ein Renovierungsdarlehen genau das sein, was du für deine Traumimmobilie brauchst.

Bei der Vielzahl an Optionen ist es am besten, die verschiedenen Angebote zu vergleichen, um die beste Option für dich und deine Zukunftspläne zu finden.

 Häufig gestellte Fragen:

Worauf muss ich achten, wenn ich Renovierungskredite vergleiche?

Beim Vergleich von Renovierungskrediten solltest du immer mehrere Faktoren beachten:

Der effektive Jahreszins zeigt dir die Gesamtkosten des Renovierungskredits an und erleichtert die Suche nach dem günstigsten Angebot.

Kostenlose Sondertilgungen oder Gesamttilgung spielen vor allem dann eine Rolle, wenn du eine größere Geldsumme erwartest und die Kreditsumme vorzeitig zurückzahlen kannst.

Die Möglichkeit kostenloser Ratenpausen verschafft dir mehr Flexibilität.

Ratenhöhe und Laufzeit sollten so gewählt werden, dass du die monatlichen Kosten tragen kannst, der Kredit aber so kurz wie möglich läuft.

Bekomme ich als Selbständiger bzw. Freiberufler einen Renovierungskredit?

Grundsätzlich ja. Jedoch ist die Kreditaufnahme für Freiberufler und Selbständige meist etwas anspruchsvoller, da das Risiko für Banken hier potenziell höher ist. Kreditinstitute fordern von den potenziellen Kreditnehmern Einkommensteuerbescheide, Bilanzierungen und Gewinnermittlungen. Einige Banken haben darüber hinaus die hauseigene Regel, dass selbstständige Kreditnehmer mindestens seit zwei Jahren selbstständig sein müssen.

Muss ich für einen Renovierungskredit eine Grundschuld eintragen lassen?

Da es sich bei Renovierungskrediten oft um überschaubare Summen handelt, ist im Normalfall keine Grundschuldeintragung erforderlich. Bei sehr hohen Sanierungs- und Modernisierungskrediten kann dies allerdings der Fall sein.

Kann ich bei einem Renovierungskredit einen zweiten Kreditnehmer eintragen?

Grundsätzlich ist es möglich, bei einem Renovierungskredit einen zweiten Kreditnehmer einzutragen. Dies erhöht die Kreditwürdigkeit und kann so auch bei niedriger Bonität leichter zu einem Kredit sowie zu besseren Konditionen verhelfen.

Wie ist die aktuelle Zinsentwicklung?

Das Zinsniveau befindet sich aktuell auf einem historisch niedrigen Niveau. Auch wenn sie in den letzten Jahren wieder ein wenig angestiegen sind, ist aktuell eine sehr gute Zeit für die Aufnahme eines Kredits. Die Europäische Zentralbank (EZB) hält aktuell weiterhin an den Niedrigzinsen fest. Aus diesem Grund sind die Konditionen für Kreditnehmer aktuell so günstig wie selten zuvor.

Veröffentlicht am: 10.05.2021