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Wie kann ich meine Bonität steigern und meinen SCHUFA-Score verbessern?

Mit diesen Tipps kannst Du Deine Bonität und Deinen SCHUFA-Score verbessern. So kannst Du Dir bessere Konditionen für Kredite und andere Verträge sichern!

text von

Elisa Thiem

4. Dezember 2018

Du möchtest vielleicht einen Kredit aufnehmen oder eine Kreditkarte mit entsprechendem Kreditvolumen beantragen? Dann solltest Du davor eventuell noch Deine Bonität steigern und Deinen SCHUFA-Score verbessern. Wir zeigen Dir, wie und mit welchen einfachen Mitteln Du Deine Bonität verbessern kannst!

Bonitätsdaten regelmäßig prüfen &  falsche SCHUFA-Einträge sofort korrigieren lassen

Bei einer Kreditaufnahme auf eine Konditionsanfrage bestehen

Erst eventuelle Negativmerkmale löschen lassen, danach einen Kreditantrag stellen

Unnötige Girokonten und Kreditkarten kündigen

Häufiges umziehen und Wohnortswechsel vermeiden

Rechnungen und Kreditraten pünktlich zahlen

Überblick über Deine Finanzen verschaffen und mit Finanzapps im Griff behalten

Der SCHUFA-Score ist ein Wert, der Deine Kreditwürdigkeit oder Deine Bonität beschreibt. Deine Bonität und auch Dein SCHUFA-Score spielen also bei allen Vertragsentscheidungen, bei denen ein kreditorisches Risiko eingegangen wird, eine entscheidende Rolle. Das ist zum Beispiel beim Abschluss eines neuen Strom-, Gas-, oder Internetvertrages, Mieten einer Wohnung oder einem Kreditantrag der Fall.

Hast Du einen schlechten SCHUFA-Score oder eine schlechte Bonität, dann bedeutet das, dass bei Dir die Rückzahlungswahrscheinlichkeit geringer ist, als bei einer guten Bonität. Bei einer schlechten Bonität kann es sein, dass Du im Extremfall für einen Vertrag abgelehnt wirst oder höhere Konditionen zahlen musst, um das Risiko eines Zahlungsausfalles auszugleichen. 

 Deine Bonität verbessern...

 Kontrolliere Deine persönlichen Daten bei den Auskunfteien

Deine Bonität wird basierend auf Personendaten, Zahlungserfahrungen, Negativmerkmalen wie Inkasso- und Gerichtsdaten sowie Insolvenzverfahren berechnet. Jedoch arbeiten auch Auskunfteien nicht fehlerfrei. Über ein Drittel der Bonitätsinformationen sind fehlerhaft, veraltet oder unvollständig. Auch wenn Du zwar immer Deine Rechnungen pünktlich gezahlt hast, kann es also trotzdem sein, dass sich in Deine Bonitätsauskunft falsche Daten einschleichen oder erledigte Merkmale nicht gelöscht wurden. Das kann im Extremfall Deine Bonität zu Unrecht negativ beeinflussen. Um dem entgegenzuwirken, empfehlen wir Dir, Deine Daten regelmäßig auf Richtigkeit zu überprüfen und auch eine SCHUFA-Auskunft einzuholen.

 Statt Kreditanfragen zu stellen, bestehe auf Konditionsanfragen

Wenn Du Dich bei einer Bank auf einen Kredit bewirbst, prüfen Banken zunächst  Deine Kreditwürdigkeit. Hierfür wenden Kreditinstitutionen sich an eine Auskunftei, wie die SCHUFA oder Creditreform Boniversum. Diese Bonitätsprüfung von Banken nennt sich entweder “Kreditanfrage” (KA) oder “Konditionsanfrage” (KK).

Zwischen diesen beiden Begriffen gibt es jedoch einen gravierenden Unterschied. Eine Kreditanfrage (KA) hat zwar keinen Einfluss auf Deinen Bonitätsscore, wird aber 12 Monate in Deiner Bonität vermerkt. Sind in Deiner Bonität mehrere Kreditanfragen (KA) vermerkt, kann das den Eindruck erwecken, dass Du Dich auf mehrere Kredite beworben hast und für alle abgelehnt wurdest. Die Bank könnte nun schlussfolgern, dass Du nicht vertrauenswürdig bist. Eine Konditionsanfrage (KK) hingegen ist bonitätsneutral.

Die Konditionsanfrage verursacht keinen Eintrag in Deiner Bonität und hat auch keinen Einfluss auf Deinen Score.

 Behalte die Löschfristen im Blick

Wenn Du doch einen Eintrag in Deiner Bonität hast, empfehlen wir Dir, mit dem Kreditantrag zu warten, bis die Löschfrist des Eintrags verstrichen ist. Ist der Eintrag aus Deiner Bonität verschwunden, kann sich Deine Bonität verbessern. Das wiederum erhöht Deine Chancen auf einen Vertragsabschluss und günstige Konditionen.

Beachten solltest Du ebenfalls, dass die Fristen in der Regel erst eintreten, wenn Du den entsprechenden Betrag bezahlt hast. Offene Verfahren können länger in Deiner Bonität bestehen bleiben.

Unser Tipp: Zahle Deine Rechnungen immer pünktlich und vermeide negative Einträge grundsätzlich. Solltest Du doch einmal vergessen haben, eine Rechnung zu begleichen, erfährst Du hier, wie man richtig auf Mahnungen reagiert. Wenn Du den Negativeintrag nach Ablauf der Löschfrist immer noch in Deinen Bonitätsdaten findest, solltest Du Dich an die verantwortliche Auskunftei wenden und den Fehler melden, den Eintrag löschen lassen. Falsche oder veraltete Einträge werden sofort gelöscht.

 Vermeide überdurchschnittlich häufige Wechsel des Wohnortes

Wer häufiger den Wohnort wechselt, der hat sicherlich keinen besonders guten Schufa-Score. Wenn Du viel umziehst, dann wird Dir unterstellt, dass du versuchst Deine Identität zu verschleiern um das Eintreiben von Schulden unmöglich zu machen. Nicht jeder Umzug lässt sich vermeiden und nicht jeder Umzug ist schlecht für Deine Bonität. Allerdings solltest Du eine gewisse Beständigkeit besitzen. Das ist gut für die Kreditwürdigkeit und verbessert Dein Ansehen bei der SCHUFA.

 Kündige unnötige Girokonten und Kreditkarten

Mehrere Girokonten und Kreditkarten werden von Auskunfteien als Zeichen der Unzuverlässigkeit angesehen. Deswegen empfehlen wir Dir, die unnötigen Konten zu kündigen, damit sie Deine Bonität nicht senken. Auch einen ständigen Wechsel Deines Girokontos solltest Du vermeiden.

 Behalte Deine Finanzen im Griff

Wenn Du Deine Rechnungen pünktlich zahlst, ersparst Du Dir nicht nur teure Mahngebühren. Im schlimmsten Fall landen unbezahlte Rechnungen nach zwei Mahnungen beim Inkassobüro, was wiederum in einem Negativeintrag enden kann. Ein Verzug allerdings darf nur dann an die Auskunftei vermittelt werden, wenn der Verbraucher zweimal gemahnt wurde und nach der ersten Mahnung vier Wochen vergangen sind. Der bonify Finanzmanager kann dir dabei helfen, Deine Finanzen im Griff zu haben.

 Wähle den höchstmöglichen Dispokredit

Das klingt erstmal komisch, ergibt allerdings Sinn. Die Kreditinstitute hinterlegen die Dispokredite in Deiner Schufa-Akte. Nun kommt der Clou: Je höher der hinterlegte Dispokredit ist, desto besser schätzt die Bank Deine Kreditwürdigkeit ein. Die SCHUFA wird dem Urteilsvermögen Deiner Bank glauben. Aber Vorsicht: Du darfst Deinen Dispo nicht zu überziehen. Schlimmstfall wäre, die Bank kündigt Deinen Dispo, denn das würde definitiv negativ in Deiner Akte vermerkt werden.

 Und natürlich hilft Dir bonify Deine Bonität zu verbessern

Bei bonify hast Du nicht nur den Finanzmanger, du hast auch die Möglichkeit, Deine Bonität jederzeit kostenlos zu prüfen und im Blick zu behalten. Hier siehst Du unter anderem Deinen Bonitätsscore, sowie die über Dich gespeicherten Bonitätsdaten und wirst bei Veränderungen direkt benachrichtigt. Sollten Dir hier Fehler auffallen, hast Du die Möglichkeit, diese direkt über Deinen bonify-Account unserer Partnerauskunftei, der Creditreform Boniversum, zu melden. Durch die Korrektur falscher Daten kannst Du sofort Deine Bonität verbessern. Gleichzeitig kannst Du Deine Chancen auf eine positive Vertragsentscheidung erhöhen und viel Geld dank geringer Konditionen sparen!

Du willst direkt anfangen, Deine Bonität zu verbessern? Dann melde Dich jetzt auf bonify an, lege sofort los und profitiere auch von unseren weiteren Finanzservices.

Elisa Thiem

machte den Bachelor of Arts in Literaturwissenschaften in Bonn und den Master in Germanistik in Potsdam. Jetzt lebt sie ihre Leidenschaft zum Schreiben als Content und PR Manager bei bonify aus.